Dienstag 30. August 2016

Blasinstrumente

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Vihuela

In den Bereich der historischen Instrumente fällt die aus Spanien stammende Vihuela. Es handelt sich dabei um ein Zuginstrument, welches in 16. Jahrhundert entwickelt wurde und im ausgehenden Mittelalter äußerst beliebt war. Grob zugehörig ist dieses Instrument zur Gruppe der Kastenhalslauten, womit es als einer der Vorgänger der uns bekannten Gitarre angesehen werden kann. Die Ähnlichkeit zur Gitarre ergibt sich vor allem aus dem ovalen Gehäuse der Vihuela, lediglich die eingezogenen Seitenflanken sowie der sehr flache Boden bilden einen Unterschied. Zudem beinhaltet die Decke des Instrumentes nicht nur ein Schallloch, wie wir es von unserer Gitarre kennen, sondern gleich mehrere, in bestimmten Abständen zueinander angeordnete Schalllöcher.

Das Gehäuse wurde grundsätzlich aus Holz hergestellt, dabei kamen jedoch verschiedene Holzarten zum Einsatz. Während man für die Seitenteile und den Boden des Gehäuses meist Ahornholz verwendete, bestand die Decke üblicherweise aus Fichtenholz. In ihrer klassischen Bauform wies die Vihuela sechs Saitenpaare, also insgesamt 12 Einzelsaiten auf. Auf dem flachen Kopfteil waren entsprechende Wirbel angebracht, mit denen die Seiten gespannt werden konnten. Klassische Vihuelas glichen oft wahren Kunstwerken und waren mit sehr aufwändige Verzierungen, Einlagen und Intarsien versehen. Diese wurden nicht nur in Holz, sondern auch in vielen anderen, teils sehr wertvollen Materialien wie Elfenbein, Edelholz, Perlmutt oder verschiedenen Metallen angefertigt.

Hinsichtlich der Spielweise war die Vihuela äußerst vielseitig. Man konnte die Saiten sowohl mit den Fingern zupfen, als auch mit einem Plektron anspielen. Dieses Plektron wurde meist aus einer Vogelfeder bzw. deren Kiel hergestellt. Einige Spieler nutzten die Vihuela sogar als Streichinstrument, wofür naturgemäß ein zusätzlicher Bogen erforderlich war. Leider geriet die Vihuela insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert fast ganz in Vergessenheit, heute sind nur noch sehr wenige Originalexemplare in verschiedenen Museen der Welt erhalten.

Diese Ausführung der Nasenflöte kommt jedoch nicht im professionellen Bereich zum Einsatz. Die klassische Nasenflöte wird aus Holz – zum Beispiel Bambus – gefertigt. Es gibt allerdings auch Modelle, die aus Elfenbein oder Tierknochen hergestellt wurden. Sollte man heute überhaupt noch ein Instrument dieser Art im Handel finden, so wird es höchstwahrscheinlich aus Kunststoff gefertigt sein.

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