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		<title>Tom Tom</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 21:03:17 +0000</pubDate>
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<p>Als Tom Tom bezeichnet man die zylindrische Trommel eines Schlagzeugs, welche meist auf einem dreibeinigen Ständer befestigt ist, der auf dem Boden steht. Es gibt auch Exemplare in bauchiger Form, diese werden heute allerdings nur noch sehr selten eingesetzt. Ebenso verhält es sich mit der Bespannung – meist ist diese zweiseitig ausgeführt, einseitig bespannte Toms kommen heute nur noch äußerst selten zum Einsatz.<br />
Schauen wir uns den Aufbau des Instrumentes etwas genauer an: Der Kessel besteht traditionell aus Holz, das für eine höhere Stabilität mehrlagig verwendet wird. Es gibt auch moderne Toms aus Aluminium oder Kunststoff, diese konnten sich jedoch bis heute nicht gegen die klassische Holzbauweise durchsetzen und weisen auch keine eklatanten Vorteile auf.<br />
Die Wahl der Holzsorte beeinflusst übrigens auch den Klang des Tom Tom. Wer einen warmen, harmonischen und möglichst vielseitigen Klang bevorzugt, wählt Ahorn als Holzart für den Bau seines Tom Tom. Günstigere Modelle werden dagegen meist aus Buchenholz gefertigt. Der Klang ist hier nicht ganz so ausgewogen und umfangreich, reicht jedoch für viele Einsatzzwecke völlig aus. Darüber hinaus gibt es Toms aus diversen Edelhölzern, zum Beispiel Teak, die sozusagen die Königsklasse dieser Instrumente darstellen. Sie sind zwar sehr teuer, bieten dafür aber auch ein unvergleichliches Klangbild.<br />
Die Fellbespannung eines Tom Tom wird bei modernen Ausführungen durch einen Metallring gehalten, an dem Spannschrauben angebracht sind. So kann das Instrument in einem begrenzten Rahmen tonal variiert werden. Bei der traditionellen Ausführung eines Tom Tom war das Fell dagegen mit einfachen Nägeln am Kessel befestigt und konnte daher nicht in seiner Spannung verändert werden.<br />
Innerhalb eines Schlagszeugs kommen heute fast immer die sogenannten Standtoms zum Einsatz. Sie sind auf dem bereits erwähnten dreibeinigen Ständer befestigt, der höhenverstellbar ist und so dem jeweiligen Spieler angepasst werden kann. Darüber hinaus gibt es aber noch einige andere Varianten eines Tom Tom, zum Beispiel Rack Toms oder Hängetoms, die nicht auf dem Boden stehend gespielt werden. In einem vollständigen Schlagzeug kommen heute meist drei Toms verschiedener Größen zum Einsatz. Für den Konzerteinsatz können Schlagzeuge allerdings, je nach Bedarf, auch mit wesentlich mehr Toms bestückt werden.</p>

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		<title>Panflöte</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blasinstrumente]]></category>

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<p>Die Panflöte ist der Gruppe der Holzblasinstrumente zuzuordnen, und gilt als eines der ältesten Instrumente der Welt. Bereits vor über 6.000 Jahren verwendete man dieses Instrument in vielen verschiedenen Kulturen, u. a. auch in Europa. Am bekanntesten sind heute allerdings die Panflöten aus den südamerikanischen Ländern, bei denen gerade Holzröhrchen verwendet werden, die in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind.<br />
Diese Holzröhren können aus verschiedenen Materialien hergestellt sein, traditionell wird hierfür Schilf oder Bambus verwendet, es gibt allerdings auch Panflöten mit Röhren aus Holz, Metall oder Glas. Der Name der Panflöte stammt übrigens vom Hirtengott Pan ab, der sich einer Sage nach aus einem Schilfrohr das erste Instrument dieser Art geschnitzt haben soll.<br />
Kommen wir zur Tonerzeugung: Eine Panflöte besitzt kein Mundstück. Die Töne werden ausschließlich dadurch erzeugt, dass der Luftstrom aus dem Mund des Spielers über die scharfen Kanten an der Oberseite der Röhren geschnitten wird, und somit ein Ton entsteht. Durch die unterschiedliche Länge der einzelnen Röhren können verschiedene Tonhöhen und Tonfarben erzeugt werden. Zusätzlich kann in die Röhren Material eingebracht werden, zum Beispiel Bienenwachs oder Kork, mit dem die Tonlage zumindest etwas variiert werden kann.<br />
Panflöten werden heute noch in vielen Musikstücken verwendet, die Menschen lieben den sanften, verträumten Klang. Insbesondere in der südamerikanischen Musik kommen sie zum Einsatz. Manch einer, der in der Fußgängerzone einer Großstadt schon einmal eine Musikgruppe aus Peru oder einem anderen südamerikanischen Land spielen gehört hat, dürfte die Panflöte bereits bestens kennen. In Orchestern kommt sie eher selten zum Einsatz, wesentlich beliebter ist sie als Soloinstrument.<br />
Je nach Land beziehungsweise Regionen kann eine Panflöte ganz unterschiedliche Maße aufweisen und aus einer verschieden großen Anzahl von Röhren bestehen. Es gibt sogar eine Kontrabass-Panflöte, die bis zu 1,80 m hoch werden kann.</p>

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		<title>Pauke</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Die Pauke gehört zu den sehr bekannten Schlaginstrumenten und wird meist paarweise verwendet. Man zählt sie zur Gruppe der Membranophone. Für einige Musikstücke reichen zwei Pauken jedoch nicht aus, hier kommen bis zu sechs Exemplare zum Einsatz. Insbesondere in Orchestern ist eine solch große Auswahl verschiedener Pauken notwendig.<br />
Zum Aufbau: Im Gegensatz zu anderen Schlaginstrumenten, insbesondere Trommeln, besteht die Pauke nicht aus einem mit Fell bespannten Holzkorpus, sondern aus einem nahezu halbkugelförmigen Kupferkessel, der traditionell mit einem Fell aus Tierhaut bespannt wurde. Heute kommen jedoch überwiegend Felle aus Kunststoff zum Einsatz. Da Pauken aus Kupfer sehr teuer sind, wird heute bei günstigeren Modellen auf andere Materialien wie beispielsweise Aluminium oder Fieberglas ausgewichen. Holz kommt jedoch immer noch nicht als Baumaterial zum Einsatz.<br />
Eine Besonderheit der Pauke ist, dass der Klang &#8211; insbesondere die Tonhöhe &#8211; während des Spielens vom Spieler verändert werden kann. Dies geschieht durch eine spezielle Mechanik, die dafür sorgt, dass das Trommelfell während des Spiels stärker oder schwächer gespannt werden kann. Zu diesem Zweck betätigt der Spieler bei den meisten Pauken ein Fußpedal, das dann einen Hebelmechanismus in Gang setzt, der das Fell strammer oder weniger straff spannt. Bei der klassischen Pauke dagegen kann die Fellspannung nur durch die einzelnen Schrauben am Rand der Bespannung verändert werden. Dies funktioniert allerdings nicht während des Spiels.<br />
In ihrer Grundform ist die Pauke eines der ältesten Instrumente der Menschheit. Sie war schon lange vor Christi in der ganzen Welt verbreitet, wenn auch mit geringen Unterschieden in Aufbau und Spieltechnik. Heute ist sie ein unverzichtbares Orchesterinstrument und wird in fünf verschiedenen Größen hergestellt. In großen Orchestern kommen oftmals Pauken verschiedener Größe zusammen zu Einsatz. Als Soloinstrument dagegen wird die Pauke aufgrund ihrer Klangstärke und ihres Klangbildes heute nur noch sehr selten eingesetzt.</p>

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		<title>Tamburin</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Das Tamburin wird in Deutschland auch Schellentrommel genannt und ist eines der bekanntesten Schlaginstrumente. Ursprünglich stammt es allerdings aus dem südeuropäischen Raum, insbesondere in Katalonien wird es heute noch vielfach in der Volksmusik eingesetzt. Doch auch in arabischen Ländern konnte sich das Tamburin als Instrument durchsetzen, hier wird es meist „Riq“ genannt.<br />
Ähnliche Instrumente fanden sich bereits im antiken Ägypten und wurden schon vor mehreren Tausend Jahren für Tanzmusik und viele andere Musikarten eingesetzt. Mit den Jahren entwickelte man zudem viele verschiedene Abwandlungen und Ausführungen des Tamburins, die sich nicht nur in ihrer Größe voneinander unterscheiden, sondern auch im grundsätzlichen Aufbau.<br />
Stichwort „Aufbau“: Das Tamburin ist nach dem Prinzip einer Rahmentrommel konstruiert, die mit der Hand geschlagen wird. Es besteht aus einem Holz- oder Metallring, der einseitig mit einem Fell bespannt ist. In den Ring eingearbeitet sind gewölbte Metallplatten, die paarweise angeordnet werden. Sie schlagen bei der Bewegung des Instrumentes aufeinander und erzeugen so &#8211; neben dem eigentlichen Trommelton &#8211; ein zusätzliches Geräusch.<br />
Jeder Schlag auf das Tamburin erzeugt also gleich mehrere Töne, den dumpfen Schlag der Trommel sowie das helle Rasseln der Metallblättchen. Das Fell des Tamburins wird üblicherweise mit der Hand angeschlagen, es gibt jedoch einige wenige Spieler auf der Welt, sie dazu einen Schlägel benutzen. In der Tanzmusik eignet sich das Tamburin sehr gut als Rhythmusinstrument. Wenn der Spieler selbst tanzt, kann es auch an Arme oder Beine geschlagen werden, um die Melodie zu erzeugen. Soll lediglich der hohe Klang der Schellen erklingen, kann das Instrument auch einfach in der Luft geschüttelt werden, so dass die Metallblätter aufeinander schlagen. Zu diesem Zweck gibt es jedoch auf dem Markt auch ein ähnliches Instrument, das ausschließlich aus einem Schellenring besteht, der nicht mit einem Fell überzogen ist. Oftmals wird dieses Instrument auch als Tamburin bezeichnet, was allerdings falsch ist.</p>

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		<title>Theremin</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exotische Instrumente]]></category>
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<p>Eine ganz besondere Stellung unter den Musikinstrumenten nimmt das Theremin ein. Es handelt sich dabei um ein Musikinstrument, das ohne Berührung gespielt wird. Das bedeutet, der Spieler erzeugt Klänge auf dem Instrument, oder dabei einen Teil davon zu berühren. Wie das geht, möchten wir Ihnen im Folgenden etwas näher vorstellen.<br />
Beim Theremin handelt es sich um ein elektronisches Musikinstrument, das auch Ätherophon oder Ätherwellengeige genannt wird. Es wurde im Jahr 1919 von einem russischen Musikerprofessor namens Termen erfunden, womit sich auch der für das Instrument gewählte Name erklärt. Im Laufe seines Lebens änderte der Professor sogar selbst seinen Namen und nannte sich ebenfalls Theremin.<br />
Wie bereits angedeutet, kann das Instrument berührungsfrei gespielt werden. Dies wird dadurch möglich, dass der Spieler die Schwingkreise mit den Händen verändert, welche von zwei Antennen ausgehen, die das wichtigste Bauteil dieses Instrumentes darstellen. Die Antennen werden also elektronisch in Schwingungen versetzt, wobei der Spieler diese Schwingungen durch Körperbewegungen verändern kann und somit eine Melodie erzeugt.<br />
Das Spiel auf einem Theremin ist äußerst schwierig. Es bedarf in der Regel einer jahrelangen Übung und Erfahrung, um halbwegs fehlerfrei spielen zu können. Dies wird insbesondere dadurch bedingt, dass das Instrument lediglich akustische Rückmeldungen auf die Bewegungen des Spielers bietet, jedoch keinerlei feste Anspielpunkte oder sonstige Orientierungen. In der Vergangenheit gab es daher vielfach Versuche, die Wellen, welche von den Schwingungen der Antennen ausgehen, optisch sichtbar zu machen, um dem Spieler die Bedienung des Instrumentes zu erleichtern. Ein solches System konnte sich jedoch bis heute nicht durchsetzen.<br />
Wegen seinem besonderen, hell und unwirklich wirkenden Klang wird das Theremin sehr gerne für die Komposition von Filmmusiken eingesetzt. Hier kommt es insbesondere in Science Fiction und Mystery Filmen zum Einsatz. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Personen, die ein Theremin gut spielen können.</p>

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		<title>Triangel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>
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<p>Der Triangel (nicht „die Triangel“!) erhielt seinen Namen vom lateinischen Begriff Triangulum, der ins Deutsche übersetzte „Dreieck“ bedeutet. Er gehört zur Gruppe der Schlaginstrumente und ist bereits seit dem Mittelalter vorwiegend in Europa verbreitet.<br />
Wie man unschwer am Namen erkennen kann, handelt es sich bei dem Triangel um ein dreieckiges Musikinstrument. Der Aufbau ist dabei denkbar einfach: Ein runder Stahlstab wird so gebogen, dass sich ein gleichseitiges Dreieck bildet, welches an einer Seite ein Stück offen bleibt. Zum Spielen wird das so hergestellte Dreieck mit einem Schlägel, der ebenfalls aus einem Stahlstab besteht, angeschlagen. Damit der Triangel erklingen kann, wird am oberen Winkel ein dünnes Band befestigt, mit dem er an einem speziell dafür konzipierten Ständer aufgehängt oder einfach in der Hand gehalten werden kann. Wichtig ist also nur, dass das Instrument frei schwingen kann. Anschließend wird der Triangel mit dem Schlägel angeschlagen.<br />
Es handelt sich beim Triangel also um ein sehr einfaches Instrument, viele kennen es noch aus dem Kindergarten oder der Schule, wo es häufig zu finden ist. Doch der erste Eindruck täuscht. Gleichzeitig ist der Triangel auch ein echtes Orchesterinstrument, das die Aufgabe hat, die höchsten Klänge zu erzeugen und somit dem gespielten Stück das Glanzlicht aufzusetzen.<br />
Um diese Aufgabe erfüllen zu können, gibt es den Triangel in verschiedenen Größen. In Sinfonieorchestern beispielsweise kommen eher große Triangeln zum Einsatz, die Seitenlänge kann hierbei bis zu 30 cm betragen. In Schulen und Musikgruppen dagegen werden kleinere Exemplare verwendet, die Seitenlänge beträgt hier in der Regel zwischen fünf und zehn Zentimetern. Dementsprechend angepasst wird auch der Durchmesser des Stahlstabs, aus dem der Triangel hergestellt wird. Er kann zwischen 7 und 16 mm betragen.<br />
Früher war es üblich, den Klang des Triangels dadurch zu beeinflussen, dass auf den unteren Schenkel mehrere Metallringe gereiht wurden, die dem Instrument beim Anschlag nochmals einen völlig anderen Klang verliehen. Diese Technik wird heute allerdings so gut wie nicht mehr eingesetzt.</p>

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		<title>Vihuela</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>
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<p>In den Bereich der historischen Instrumente fällt die aus Spanien stammende Vihuela. Es handelt sich dabei um ein Zuginstrument, welches in 16. Jahrhundert entwickelt wurde und im ausgehenden Mittelalter äußerst beliebt war. Grob zugehörig ist dieses Instrument zur Gruppe der Kastenhalslauten, womit es als einer der Vorgänger der uns bekannten Gitarre angesehen werden kann.<br />
Die Ähnlichkeit zur Gitarre ergibt sich vor allem aus dem ovalen Gehäuse der Vihuela, lediglich die eingezogenen Seitenflanken sowie der sehr flache Boden bilden einen Unterschied. Zudem beinhaltet die Decke des Instrumentes nicht nur ein Schallloch, wie wir es von unserer Gitarre kennen, sondern gleich mehrere, in bestimmten Abständen zueinander angeordnete Schalllöcher. Das Gehäuse wurde grundsätzlich aus Holz hergestellt, dabei kamen jedoch verschiedene Holzarten zum Einsatz. Während man für die Seitenteile und den Boden des Gehäuses meist Ahornholz verwendete, bestand die Decke üblicherweise aus Fichtenholz.<br />
In ihrer klassischen Bauform wies die Vihuela sechs Saitenpaare, also insgesamt 12 Einzelsaiten auf. Auf dem flachen Kopfteil waren entsprechende Wirbel angebracht, mit denen die Seiten gespannt werden konnten. Klassische Vihuelas glichen oft wahren Kunstwerken und waren mit sehr aufwändige Verzierungen, Einlagen und Intarsien versehen. Diese wurden nicht nur in Holz, sondern auch in vielen anderen, teils sehr wertvollen Materialien wie Elfenbein, Edelholz, Perlmutt oder verschiedenen Metallen angefertigt.<br />
Hinsichtlich der Spielweise war die Vihuela äußerst vielseitig. Man konnte die Saiten sowohl mit den Fingern zupfen, als auch mit einem Plektron anspielen. Dieses Plektron wurde meist aus einer Vogelfeder bzw. deren Kiel hergestellt. Einige Spieler nutzten die Vihuela sogar als Streichinstrument, wofür naturgemäß ein zusätzlicher Bogen erforderlich war.<br />
Leider geriet die Vihuela insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert fast ganz in Vergessenheit, heute sind nur noch sehr wenige Originalexemplare in verschiedenen Museen der Welt erhalten.</p>

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		<title>Vuvuzela</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blasinstrumente]]></category>

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<p>Können Sie sich noch an die letzte Fußballweltmeisterschaft in Südafrika erinnern? Ein bestimmtes Instrument hat es im Rahmen dieser sportlichen Großveranstaltung damals schon fast zu Weltruhm gebracht und dürfte noch heute jedem Fußballfan ein Begriff sein: die Vuvuzela. Viele Menschen wissen jedoch gar nicht, dass dieses Instrument kein kurzzeitiger Gag ist, der ausschließlich zum Zweck der Lärmerzeugung bei einem Fußballspiel entwickelt wurde. Im Gegenteil: Die Vuvuzela ist ein sehr einfaches Instrument, das es bereits seit vielen Jahrhunderten in zahlreichen Ländern der Erde gibt.<br />
Bei der Vuvuzela handelt es sich um eine einfache Fanfare, die ausschließlich in Naturtönen gespielt wird. Sie besitzt also keinen Spielmechanismus, um die Töne zu variieren. Ursprünglich wurde die Vuvuzela aus Blech hergestellt, die modernen Exemplare bestehen jedoch fast immer aus günstigerem Kunststoff. Die Grundform des Instruments ist die einer konischen Röhre, welche bis zu einem Meter lang sein kann. Am Ende mit dem kleineren Durchmesser sitzt ein speziell konstruiertes Mundstück, das insbesondere dafür ausgelegt ist, alle Naturtöne möglichst laut zu erzeugen.<br />
Nur geübte Spieler schaffen es, die Vuvuzela auf höhere Naturtöne zu überblasen. Insbesondere die Kombination aus Mundstück und Länge des Instruments macht dies sehr schwierig. In Sachen Lautstärke dagegen kann es kaum ein anderes Instrument mit der Vuvuzela aufnehmen. Schalldruckpegel von mehr als 120 dB sind keine Seltenheit und auch von einem ungeübten Spieler zu erreichen.<br />
Im Zuge der bereits erwähnten letzten Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wurde der Einsatz der Vuvuzelas jedoch sowohl von Experten als auch vom Publikum stark kritisiert. Viele Zuschauer fühlten sich von den lauten Klängen dieser Instrumente belästigt, und sogar Schiedsrichter konnten teilweise keine klaren Anweisungen erteilen, da diese völlig in dem riesigen Geräuschteppich untergingen.</p>

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		<title>Xylophon</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:16:04 +0000</pubDate>
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<p>Wer in der Schule Musikunterricht hatte, dem wird das Xylophon sicherlich nicht ganz unbekannt vorkommen. Es zählt zu den beliebtesten Instrumenten, die als pädagogisch wertvoll eingestuft und daher sehr oft an Schulen sowie in Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen verwendet werden.<br />
Grundsätzlich zählt man das Xylophon zur Gruppe der Idiophone. Charakteristisch für dieses Instrument ist, dass die einzelnen Holzstäbe mit einem ebenfalls aus Holz bestehenden Schlägel angeschlagen werden. Der Schlägel weist dabei eine löffelähnliche Form auf. Durch diese Spieltechnik zählt man das Xylophon auch zur Familie der Stabspiele.<br />
Ihren Ursprung hat diese Gruppe von Instrumenten im afrikanischen und asiatischen Raum, jedoch war das Xylophon auch schon im ausgehenden Mittelalter in Deutschland und ganz Mitteleuropa bekannt. Übrigens existiert ein Instrument, das eine ganz ähnliche Bauform wie das Xylophon aufweist, bei dem die einzelnen Stäbe jedoch aus Metall bestehen. Folgerichtig bezeichnet man dieses Instrument auch als Metallophon.<br />
Kommen wir nun zum Aufbau und zur Spielweise des Instruments. Der Aufbau eines Xylophons gestaltet sich relativ einfach. Es besteht aus einem Gehäuse, auf dem eine ganze Reihe verschiedener Hartholzstäbe in unterschiedlicher Länge aufgebracht ist. Je nach Fertigungsqualität und Preislage des Instruments sind die Holzstäbe aus günstigem Palisanderholz oder auch aus wesentlich teurerem Edelholz (z. B. Teak) hergestellt. Der Spieler schlägt die Holzstäbe mit seinem speziellen dafür vorgesehenen Schlägel nun in der gewünschten Reihenfolge an und erzeugt somit eine Melodie. Die Tonlänge kann damit variiert werden, wie schnell beziehungsweise langsam die Holzstäbe angeschlagen werden. Durch sehr schnelles, wirbelartiges Schlagen kann auch der Effekt eines langanhaltenden Dauertones erzeugt werden.<br />
In seinem Klang ist ein Xylophon ganz speziell. Es klingt hell, trocken und immer etwas klappernd. In Deutschland erhielt es im ausgehenden Mittelalter aufgrund dieses charakteristischen Klangbildes auch den Beinamen „Hölzernes Gelächter“. Oft brachte man den Klang eines Xylophons auch mit übersinnlichen beziehungsweise gespenstischen Vorgängen in Verbindung.</p>

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		<title>Zither</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>
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<p>Insbesondere für die jungen Menschen in Deutschland und Europa dürfte die Zither heute kaum noch ein Begriff sein. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Instrument, das insbesondere Bereich der Volksmusik zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde sie ursprünglich in den mitteleuropäischen Alpenländern, mittlerweile ist sie jedoch weit über deren Grenzen bekannt.<br />
Geht man noch etwas weiter in der Zeitgeschichte zurück, so wird man Zither-ähnliche Instrumente bereits im antiken Griechenland finden. Insbesondere das so genannte Monochord wird heute oft als Vorläufer der uns bekannten Zither bezeichnet. Auch im Mittelalter entwickelte man Instrumente, die die gleiche grundsätzliche Bauweise aufwiesen. So gelten beispielsweise Scheitholt und Psalterium unter Experten ebenfalls als Vorläufer der heute bekannten Zither. Auch im asiatischen Raum sowie in einzelnen Ländern Skandinaviens und des Baltikums findet man alte Instrumente, die der Zither erstaunlich nahe kommen.<br />
Kommen wir zur Bau- und Spielweise der Zither: Die Grundform des Instruments besteht aus einem nahezu rechteckigen, flachen Holzkasten, der mit einer gewissen Anzahl an Saiten bespannt ist. Diese Anzahl kann bei klassischen Zithern zwischen 27 und 37 variieren. Etwa in der Mitte des Gehäuses befindet sich unter den Saiten ein Schallloch. Die Saiten sind darüber hinaus mit chromatischen Bünden unterteilt.<br />
Im Laufe der Jahre haben sich viele unterschiedliche Bauformen einer Zither herausgebildet. Klassisch ist heute die so genannte Konzertzither, welche im deutschsprachigen Raum überwiegend zum Einsatz kommt. Insbesondere aus vergangenen Zeiten sind jedoch auch Zithern in Salzburger sowie Mittenwalder Form bekannt. Diese unterscheiden sich vor allem in der Ausformung des Gehäuses von der uns bekannten, modernen Zither.<br />
Beim Spielen mit der Zither unterscheidet man zwischen den Melodiesaiten und den Freisaiten. Letztere werden oft auch als Begleitsaiten bezeichnet. Die Melodieseiten spielt man zumeist mit einem Plektron, während die freien Seiten ohne Hilfe mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden.</p>

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