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	<title>Musikinstrumente Portal - Musikerdeal.de &#187; Gitarre &amp; Bass</title>
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		<title>Vihuela</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:28:08 +0000</pubDate>
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<p>In den Bereich der historischen Instrumente fällt die aus Spanien stammende Vihuela. Es handelt sich dabei um ein Zuginstrument, welches in 16. Jahrhundert entwickelt wurde und im ausgehenden Mittelalter äußerst beliebt war. Grob zugehörig ist dieses Instrument zur Gruppe der Kastenhalslauten, womit es als einer der Vorgänger der uns bekannten Gitarre angesehen werden kann.<br />
Die Ähnlichkeit zur Gitarre ergibt sich vor allem aus dem ovalen Gehäuse der Vihuela, lediglich die eingezogenen Seitenflanken sowie der sehr flache Boden bilden einen Unterschied. Zudem beinhaltet die Decke des Instrumentes nicht nur ein Schallloch, wie wir es von unserer Gitarre kennen, sondern gleich mehrere, in bestimmten Abständen zueinander angeordnete Schalllöcher. Das Gehäuse wurde grundsätzlich aus Holz hergestellt, dabei kamen jedoch verschiedene Holzarten zum Einsatz. Während man für die Seitenteile und den Boden des Gehäuses meist Ahornholz verwendete, bestand die Decke üblicherweise aus Fichtenholz.<br />
In ihrer klassischen Bauform wies die Vihuela sechs Saitenpaare, also insgesamt 12 Einzelsaiten auf. Auf dem flachen Kopfteil waren entsprechende Wirbel angebracht, mit denen die Seiten gespannt werden konnten. Klassische Vihuelas glichen oft wahren Kunstwerken und waren mit sehr aufwändige Verzierungen, Einlagen und Intarsien versehen. Diese wurden nicht nur in Holz, sondern auch in vielen anderen, teils sehr wertvollen Materialien wie Elfenbein, Edelholz, Perlmutt oder verschiedenen Metallen angefertigt.<br />
Hinsichtlich der Spielweise war die Vihuela äußerst vielseitig. Man konnte die Saiten sowohl mit den Fingern zupfen, als auch mit einem Plektron anspielen. Dieses Plektron wurde meist aus einer Vogelfeder bzw. deren Kiel hergestellt. Einige Spieler nutzten die Vihuela sogar als Streichinstrument, wofür naturgemäß ein zusätzlicher Bogen erforderlich war.<br />
Leider geriet die Vihuela insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert fast ganz in Vergessenheit, heute sind nur noch sehr wenige Originalexemplare in verschiedenen Museen der Welt erhalten.</p>

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		<title>Zither</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Insbesondere für die jungen Menschen in Deutschland und Europa dürfte die Zither heute kaum noch ein Begriff sein. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Instrument, das insbesondere Bereich der Volksmusik zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde sie ursprünglich in den mitteleuropäischen Alpenländern, mittlerweile ist sie jedoch weit über deren Grenzen bekannt.<br />
Geht man noch etwas weiter in der Zeitgeschichte zurück, so wird man Zither-ähnliche Instrumente bereits im antiken Griechenland finden. Insbesondere das so genannte Monochord wird heute oft als Vorläufer der uns bekannten Zither bezeichnet. Auch im Mittelalter entwickelte man Instrumente, die die gleiche grundsätzliche Bauweise aufwiesen. So gelten beispielsweise Scheitholt und Psalterium unter Experten ebenfalls als Vorläufer der heute bekannten Zither. Auch im asiatischen Raum sowie in einzelnen Ländern Skandinaviens und des Baltikums findet man alte Instrumente, die der Zither erstaunlich nahe kommen.<br />
Kommen wir zur Bau- und Spielweise der Zither: Die Grundform des Instruments besteht aus einem nahezu rechteckigen, flachen Holzkasten, der mit einer gewissen Anzahl an Saiten bespannt ist. Diese Anzahl kann bei klassischen Zithern zwischen 27 und 37 variieren. Etwa in der Mitte des Gehäuses befindet sich unter den Saiten ein Schallloch. Die Saiten sind darüber hinaus mit chromatischen Bünden unterteilt.<br />
Im Laufe der Jahre haben sich viele unterschiedliche Bauformen einer Zither herausgebildet. Klassisch ist heute die so genannte Konzertzither, welche im deutschsprachigen Raum überwiegend zum Einsatz kommt. Insbesondere aus vergangenen Zeiten sind jedoch auch Zithern in Salzburger sowie Mittenwalder Form bekannt. Diese unterscheiden sich vor allem in der Ausformung des Gehäuses von der uns bekannten, modernen Zither.<br />
Beim Spielen mit der Zither unterscheidet man zwischen den Melodiesaiten und den Freisaiten. Letztere werden oft auch als Begleitsaiten bezeichnet. Die Melodieseiten spielt man zumeist mit einem Plektron, während die freien Seiten ohne Hilfe mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden.</p>

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		<title>Mundbogen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Zu den ältesten Instrumenten der Welt gehört der so genannte Mundbogen. Überlieferungen zufolge gab es ihn bereits vor über 15.000 Jahren auf der Erde, er wurde beispielsweise in zahlreichen Höhlenzeichnungen verewigt und somit bis in die heutige Zeit dokumentiert. Die Ursprünge dieses einfachen Instruments ordnen<br />
Experten nach Frankreich ein, aufgrund der einfachen Herstellungsweise verbreitete sich das Instrument jedoch schnell über viele verschiedene Länder und Kontinente.<br />
Grundsätzlich zählt der Mundbogen zu den Seiteninstrumenten, und hier wiederum in die Gruppe der Musikbögen. In seiner einfachsten Ausführung besteht er aus einem gebogenen Holzstab, der mit einer Saite bespannt ist. Immer wieder wurden dabei auch Modelle mit mehreren Seiten entwickelt, die traditionelle Variante verfügt jedoch nur über die eine Seite. Äußerlich ähnelt der Mundbogen damit dem Bogen, der seit jeher als Waffe in Verbindung mit einem Pfeil verwendet wird. In der Vergangenheit gab es auch immer wieder Kombinationen aus Instrument und Waffe.<br />
Wie wird der Mundbogen nun gespielt?<br />
Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei einem Mundbogen um eine besondere Ausführung eines Musikbogens, bei der der Mund als Resonanzkörper für das Instrument dient. Gespielt wird dieses, indem die Saite an einer bestimmten Stelle mit dem Mund gehalten  und dann einer anderen Stelle gleichzeitig mit den Fingern geklopft wird. Manche Spieler schlagen sie auch mit einem Stock oder Plektrum an.<br />
Der Mundraum des Spielers dient also als Resonanzkörper und verstärkt den durch das Schwingen der Saite erzeugten Schall. Durch die Bewegung des Mundes und die damit verbundene Verformung von Mund und Wangen kann der Grundton des Instrumentes in begrenztem Rahmen variiert werden.<br />
Grundsätzlich ist der Mundbogen ein äußerst schwer zu spielendes Instrument, bei dem das Geschick des Spielers fast allein über Wohlklang oder Missklang entscheidet. Heute ist er in die Riege der historischen Instrumente einzuordnen und wird in der Gegenwart fast nicht mehr verwendet.</p>

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		<title>Mandoline</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Die Mandoline ist als durch Zupfen gespieltes Saiteninstrument in die Familie der Lauten einzuordnen. Ihre Entwicklung geht zurück bis ins Mittelalter, insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert war die Mandoline eines der bevorzugten Instrumente in Orchestern. Später, insbesondere in den Anfängen des 20. Jahrhunderts, hielt sie Einzug in die Volksmusik, wodurch sich auch reine Mandolinenorchester bildeten.<br />
Doch nicht nur in Deutschland genießt die Mandoline seit Jahrhunderten große Verbreitung, sie etablierte sich auch in der Neuen Welt, besonders im Bereich der Bluegrass-Musik. Hier stellte die Mandoline erstmals unter Beweis, dass sie nicht nur als begleitendes Rhythmusinstrument dienen kann, sondern durchaus auch als Soloinstrument eine gute Figur abgibt. Es folge ein wahrer Popularitätsschub, der etliche Jahre anhalten sollte.<br />
Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der Mandoline in Deutschland jedoch wieder etwas ab, trotzdem entwickelte sie sich auch weiterhin zum Markenzeichen einiger bedeutender Künstler. Hierzulande ist dabei vor allem der rheinische Karneval zu erwähnen, bei dem Hans Süper einen Teil des sehr bekannten Colonia Duetts bildete. Er trat nie ohne seine Mandoline auf, die er auch liebevoll „Flitsch“ nannte.<br />
In der internationalen Musikszene erfuhr die Mandoline insbesondere in den siebziger Jahren eine Art Renaissance, und wird seit dem in zahlreichen Stücken der Pop- und Rockmusik verwendet. Der Vorreiter in diesem Bereich ist Mike Oldfield mit seinem Jahrhundertwerk Tubular Bells, in dem die Mandoline einen bedeutenderen Part übernimmt. Aber auch modernere Künstler wie die Band R.E.M. verwenden die Mandoline immer wieder in ihren Stücken und tragen so zu deren Erhalt bei.<br />
Inzwischen wird in der Musikszene auch immer wieder eine elektronische Mandoline als begleitendes Instrument eingesetzt, jedoch meist nur in Stücken, in denen ein recht verzerrter Klang notwendig ist. Vom Klangbild her kann man daher eine elektronische Mandoline kaum mit einer originalen, mechanischen Mandoline vergleichen.</p>

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		<title>Laute</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:45:20 +0000</pubDate>
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<p>Die so genannte Laute ist im eigentlichen Sinne kein separates Instrument, sondern beschreibt eine ganze Gruppe verschiedener Saiteninstrumente. Ähnlich wie eine Gitarre bestehen Lauten grundsätzlich aus einem Gehäuse sowie einem sich daran anschließenden Instrumentenhals.<br />
Wer meint, der Name Laute hätte etwas mit dem Tonumfang beziehungsweise der Lautstärke des Instrumentes zu tun, der irrt sich. Der Name Laute stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum, wo er mit „Holz“ übersetzt werden kann. Die Bezeichnung entstand schließlich daraus, dass zu früheren Zeiten sowohl das Gehäuse sowie auch das Plektrum, mit dem die Saiten gespielt wurden, aus Holz hergestellt waren.<br />
Lauten gehören zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt, Überlieferungen zufolge gab es sie schon in der Zeit um 1800 v. Chr. Wie bereits erwähnt, stammt die Urform der Laute aus dem arabischen Raum, aber auch in Asien entwickelte man bereits sehr früh lautenähnliche Instrumente. Schon früh unterschied man dabei zwischen Kurzhals- und Langhalslauten &#8211; ein Unterscheidungskriterium, das auch heute noch für diese Instrumente gilt.<br />
Ihre größte Beliebtheit konnte die Laute im ausgehenden Mittelalter feiern, insbesondere in der Zeit der Renaissance wurde sie auch „Königin der Instrumente“ genannt. Viele klassische Musikstücke, die vorwiegend von diesem Instrument bestimmt sind, wurden zu dieser Zeit komponiert. Ihre Beliebtheit konnte die Laute bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfolgreich verteidigen, zu dieser Zeit kamen jedoch zahlreiche andere Saiten- und Tasteninstrumente in Mode, welche sie schließlich doch verdrängten.<br />
Die klassische Laute weist ein Gehäuse in Birnenform auf, welches mit einer dünnen Deckschicht, die meist aus Fichtenholz besteht, geschlossen ist. Darüber spannen sich die Saiten, die in so genannte Chöre eingeteilt sind. Ein Chor besteht dabei normalerweise aus einem Saitenpaar, lediglich der erste Chor besteht meist nur aus einer Saite. Die Saiten selbst bestanden ursprünglich aus Tierdärmen, später führte man auch Saiten aus Messing, Stahl oder andere Metallen ein. Moderne Lauten können auch mit Kunststoffsaiten besetzt sein.</p>

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		<title>Kontrabass</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>

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<p>Der Kontrabass ist seit jeher eines der bekanntesten Orchesterinstrumente, er stellt gleichzeitig das größte und am tiefsten klingende Instrument seiner Art dar. Seinen Namen erhielt dieses Instrument von der so genannten Kontraoktave, jener Tonlage, die mit ihm erzeugt werden kann.<br />
Die größte Ähnlichkeit weist der Kontrabass mit der Violine auf. Er besitzt ebenfalls Schalllöcher in S-Form, ein bundloses Griffbrett sowie die charakteristischen vier Saiten. Seine direkten Vorfahren sind die Bassvioline sowie die Bassgambe. Manche Experten ordnen den Kontrabass daher auch heute noch zusätzlich zur Violine in die Familie der Gamben ein.<br />
Kontrabässe gibt es heute in verschiedenen Größen auf dem Markt, so dass das Instrument auf den jeweiligen Spieler abgestimmt werden kann. Es gibt dabei spezielle Instrumente für Kinder und Jugendliche, die man auch als Achtel-, Viertel- und Halb-Kontrabass bezeichnet. Diese weisen eine Höhe zwischen 80 cm und 97 cm auf. Für Erwachsene sind dagegen der Dreiviertel-Kontrabass sowie der Vierviertel-Kontrabass konzipiert. Ersterer weist eine Höhe zwischen 104 cm und 106 cm auf, während der Vierviertel-Kontrabass bis zu 110 cm hoch sein kann.<br />
Wie bereits angedeutet, verfügt der Kontrabass über vier Saiten, die in den Tonlagen E, A, D und G gestimmt sind. In einzelnen Orchestern kommen dagegen auch Kontrabässe mit fünf Saiten zum Einsatz, wobei die fünfte Saite dabei in Subkontra-H bzw. Kontra-C gestimmt wird. Anstatt einer fünften Saite kann aber auch ein Hebelmechanismus zum Einsatz kommen, welcher die E-Seite so verlängert, dass weitere Töne bis hin zum Kontra-C erzeugt werden können.<br />
Weiterhin existieren Kontrabässe, die speziell für das Solospiel gestimmt wurden, und bei denen jede Seite grundsätzlich um einen Ganzton höher liegt. Ein solcher Kontrabass klingt ein ganzes Stück weicher und höher, als das klassische Modell mit Orchesterstimmung.<br />
Zusätzlich gibt es seit einigen Jahren einen elektronischen Kontrabass auf dem Markt, bei dem das Gehäuse auf ein Minimum reduziert werden konnte. Der Vorteil: Er ist leichter zu transportieren und nimmt innerhalb eines Orchesters einen wesentlich geringeren Platzbedarf ein. Es gibt sogar Modelle, die über gar kein Gehäuse mehr verfügen.</p>

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		<title>Hawaii-Gitarre</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Als Hawaii-Gitarre bezeichnet man eine besondere Bauform der Gitarre, die &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; auf den hawaiianischen Inseln entwickelt wurde. Im Gegensatz zur normalen Gitarre verfügt diese Gitarre über Stahlsaiten und wird mit einem massiven, rohrförmigen Metallstab gespielt.<br />
In ihrer grundsätzlichen Bauform unterscheidet sich die Hawaii-Gitarre kaum von einer herkömmlichen Gitarre, oftmals werden handelsübliche Gitarren auch einfach entsprechend umgebaut. Dazu erhöht man die Saitenlage, so dass diese keinen Kontakt mehr zum Griffbrett hat. Anschließend müssen nur noch die Saiten selbst ausgetauscht werden, und schon ist aus einer herkömmlichen Gitarre eine Hawaii-Gitarre geworden.<br />
Hier ein paar Informationen zur Geschichte der Hawaii-Gitarre: Die Anfänge dieses Instruments sind ins ausgehende 19. Jahrhunderts einzuordnen. Damals begann der Schüler Joseph Kekuku damit, die Saiten einer handelsüblichen Gitarre mit einem Messerrücken zu verkürzen, und erzielte damit erstmals den charakteristischen Effekt eine Hawaii-Gitarre. Zunächst breitete sich das Instrument ausschließlich auf den hawaiianischen Inseln aus, während zu Beginn des neuen Jahrhunderts viele Musiker aus Hawaii ihr Glück in den Vereinigten Staaten von Amerika suchten und somit das Instrument auch dort bekannt machten.<br />
Die Amerikaner waren begeistert von dieser neuen Bauform einer Gitarre und tauften sie bald aufgrund ihrer Stahlsaiten „Steel Guitar“. Daraus entwickelte sich eine ganze Musikrichtung, welche sich großer Beliebtheit in den gesamten USA erfreute. Als Ende der 1930er-Jahre zunehmend elektrisch verstärkte Gitarren in Mode kamen, machte diese Entwicklung auch vor der Hawaii-Gitarre nicht halt, so dass im Jahre 1932 die erste elektrisch verstärkte Hawaii-Gitarre in den USA auf den Markt kam. Dieses „Rickenbacher Frying Pan“ genannte Modell war zugleich auch die erste Gitarre, welche mit einem elektromagnetischen Tonabnehmer in Serienproduktion hergestellt wurde.<br />
Heute unterscheidet man zwischen verschiedenen Typen einer Hawaii-Gitarre. Es gibt sowohl rein akustische Ausführungen als auch die so genannten Resonatorgitarren. Ein großes Feld bilden darüber hinaus die elektronischen Hawaii-Gitarren, welche von zahlreichen verschiedenen Herstellern gefertigt werden.</p>

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		<title>Harfe</title>
		<link>http://www.musikerdeal.de/harfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Bei der Harfe handelt es sich um ein klassisches Zupfinstrument, das zu den ältesten Musikinstrumenten überhaupt gezählt wird. Schon im antiken Ägypten wurde die Harfe hergestellt und gespielt, seine Anfänge lassen sich bis um 4.000 v. Chr. zurückverfolgen.<br />
Die Form der Harfe ist über die Jahrhunderte und Jahrtausende kaum verändert worden. Wichtigstes Element bildet die so genannte Harfensäule, welche beim Spielen quasi senkrecht vor dem Spieler steht. Der Resonanzkörper der Harfe besteht aus einem Korpus, der durch den Hals und das Knie mit dem Kopf beziehungsweise dem Fuß der Harfensäule verbunden ist.<br />
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Bauarten von Harfen herausgebildet. So gibt es beispielsweise die heute auch als Konzertharfe bezeichnete Doppelpedalharfe, sowie die in der volkstümlichen Musik verwendete Einfachpedalharfe. Die Pedale werden übrigens dazu verwendet, die jeweils gleichnamigen Töne um einen halben Ton beim Spielen zu erhöhen. Die klassischen Formen sind jedoch die Harfen ohne Pedale, zum Beispiel die Winkelharfe.<br />
Noch heute werden Harfen in zahlreichen Orchestern in aller Welt verwendet, das Instrument kann dabei eine Höhe bis zu zwei Metern und ein Gewicht von über 40 kg erreichen. Damit zählt es zu den schwersten Orchesterinstrumenten.<br />
Noch ein paar Worte zur Geschichte der Harfe: Wie bereits erwähnt, lässt sich die Entwicklung dieses Instrumentes bis weit vor die Geburt Jesu Christi zurückverfolgen. Die ersten Harfen stammen Überlieferungen zufolge aus Ägypten und Mesopotamien, später breitete sich das Instrument jedoch auch nach Europa aus. So wurde beispielsweise im österreichischen Innsbruck erst kürzlich eine über 2.000 Jahre alte Winkelharfe rekonstruiert. Auch sehr alte, originale Harfen existieren in Europa noch. So kann man beispielsweise im Museum der Wartburg in Eisenach auch heute die gleichnamige Eisenach-Harfe besichtigen, welche aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert stammt.</p>

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		<title>Cello</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:33:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>

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<p>Der Begriff Cello ist vielen auch Nicht-Musikliebhabern durchaus geläufig. Er bildet jedoch nur die Abkürzung für die Bezeichnung „Violoncello“, so der korrekte Name dieses Instruments. In seinem Aufbau ähnelt es der Violine sowie der Bratsche, der Korpus ist jedoch ein ganzes Stück größer dimensioniert. Aus diesem Grund wird das Cello nicht auf dem Arm haltend gespielt, sondern in der Regel aufrecht zwischen den Beinen auf dem Boden platziert. Um die richtige Spielhöhe zu erreichen, besitzen die meisten Celli einen höhenverstellbaren Stachel als Verbindung zwischen Boden und dem eigentlichen Instrumentenkorpus. Ursprünglich war dieser Stachel jedoch nicht vorhanden, man hielt das Cello während des Spiels zwischen den Beinen. Besonders bequem war dies für den Spielenden jedoch nicht.</p>
<p>Zum Klang: In der Rangfolge von Violine, Bratsche und Cello nimmt Letzteres den tiefsten Part ein, sein Klang liegt eine Oktave tiefer als jener der Bratsche. Erreicht wird dieser tiefe Klang durch den großen Korpus, der in etwa die doppelte Länge des Gehäuses einer Geige aufweist. Eigentlich müsste der Korpus aufgrund der Stimmung noch größer sein (ein ähnliches Verhältnisses ist bei der Bratsche feststellbar), allerdings müssten hierbei Einschränkungen in der Spielbarkeit gemacht werden.</p>
<p>Wie bei anderen Streichinstrumenten auch, entsteht der Ton beim Spielen des Cello durch die Schwingungen der Saiten. Diese werden durch den Korpus des Instrumentes soweit verstärkt, dass sie für den Menschen problemlos wahrnehmbar sind. Gestimmt wird das Instrument, indem die über den gesamten Corpus und den Hals verlaufenden Saiten entsprechend gespannt werden.</p>
<p>In seiner ursprünglichsten Form spielt man das Cello, indem die Saiten mit den Fingern gezupft werden, ähnlich wie bei einer Gitarre. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich jedoch das Spiel mit einem Bogen allerorten durchgesetzt, heute findet man nahezu keinen Cellospieler mehr, der dieses Instrument mit seinen bloßen Händen spielt.</p>

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		<title>Bratsche</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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<p>Die Bratsche ist eines der bekanntesten Streichinstrumente und gleicht in ihrer Bauform der Violine &#8211; mit dem Unterschied, dass sie etwas größer ist. Folgerichtig gehört die Bratsche zur Familie der Violinen und übernimmt innerhalb dieser die Alt-Stimme. Man bezeichnet die Bratsche daher auch als Viola.</p>
<p>Beiden Instrumenten gemeinsam sind die drei A-, D- und G-Saiten. Für einen tieferen Klang besitzt die Bratsche allerdings zusätzlich eine C-Saite, die Violine sorgt dagegen mit ihrer höherliegenden E-Saite für einen durchdringenden, lauteren Klang. Das Klangbild der Bratsche stellt sich dementsprechend dunkel, melancholisch und ruhig dar. Er macht die Bratsche unverwechselbar. Interessant zu wissen ist, dass dieser Klang im Wesentlichen durch ein Missverhältnis von Größe und Stimmung des Instruments hervorgerufen wird. Der Korpus müsste eigentlich noch größer sein, um der Stimmung zu entsprechen.</p>
<p>Weshalb dieses Missverhältnis?</p>
<p>Grund dafür ist der Mensch, beziehungsweise der Spieler des Instrumentes. Naturgemäß hat der Mensch nur eine beschränkte Armspannweite und kann daher ein Instrument auch nur in beschränktem Radius dauerhaft und ohne schädliche Folgen für die Gesundheit spielen. Wäre der Korpus der Bratsche so groß, wie es ihre Stimmung erfordert, wäre das Spiel auf diesem wunderbaren Instrument für einen Menschen kaum dauerhaft möglich.</p>
<p>Die Bratsche ist heute das klassische Orchesterinstrument. Ihr Part liegt durchweg im Altschlüssel, was schon vor vielen Jahrhunderten der Fall war. Zusammen mit der Violine bildet sie eine unverzichtbare Gemeinschaft, wobei die Violine führt, die Bratsche das Ganze mit ihrem einzigartigen, dunklen Klang unterlegt.<br />
Aufgrund der besseren Spielbarkeit wurden Bratschen insbesondere im 18. Jahrhundert stetig verkleinert, erst in den letzten Jahrzehnten und mit neuem, wachsenden Interesse an diesem Instrument wurde der Korpus wieder den ursprünglichen Maßen angeglichen. Heute sind Bratschen mit Korpuslängen zwischen 38 und 47 cm erhältlich. Das jeweilige Instrument sollte jedoch auf die körperlichen Gegebenheiten des Spielers individuell angepasst werden, um ein dauerhaftes und gesundheitlich unbedenkliches Spiel zu ermöglichen.</p>

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