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	<title>Musikinstrumente Portal - Musikerdeal.de &#187; Drums &amp; Perkussion</title>
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		<title>Tom Tom</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 21:03:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Als Tom Tom bezeichnet man die zylindrische Trommel eines Schlagzeugs, welche meist auf einem dreibeinigen Ständer befestigt ist, der auf dem Boden steht. Es gibt auch Exemplare in bauchiger Form, diese werden heute allerdings nur noch sehr selten eingesetzt. Ebenso verhält es sich mit der Bespannung – meist ist diese zweiseitig ausgeführt, einseitig bespannte Toms kommen heute nur noch äußerst selten zum Einsatz.<br />
Schauen wir uns den Aufbau des Instrumentes etwas genauer an: Der Kessel besteht traditionell aus Holz, das für eine höhere Stabilität mehrlagig verwendet wird. Es gibt auch moderne Toms aus Aluminium oder Kunststoff, diese konnten sich jedoch bis heute nicht gegen die klassische Holzbauweise durchsetzen und weisen auch keine eklatanten Vorteile auf.<br />
Die Wahl der Holzsorte beeinflusst übrigens auch den Klang des Tom Tom. Wer einen warmen, harmonischen und möglichst vielseitigen Klang bevorzugt, wählt Ahorn als Holzart für den Bau seines Tom Tom. Günstigere Modelle werden dagegen meist aus Buchenholz gefertigt. Der Klang ist hier nicht ganz so ausgewogen und umfangreich, reicht jedoch für viele Einsatzzwecke völlig aus. Darüber hinaus gibt es Toms aus diversen Edelhölzern, zum Beispiel Teak, die sozusagen die Königsklasse dieser Instrumente darstellen. Sie sind zwar sehr teuer, bieten dafür aber auch ein unvergleichliches Klangbild.<br />
Die Fellbespannung eines Tom Tom wird bei modernen Ausführungen durch einen Metallring gehalten, an dem Spannschrauben angebracht sind. So kann das Instrument in einem begrenzten Rahmen tonal variiert werden. Bei der traditionellen Ausführung eines Tom Tom war das Fell dagegen mit einfachen Nägeln am Kessel befestigt und konnte daher nicht in seiner Spannung verändert werden.<br />
Innerhalb eines Schlagszeugs kommen heute fast immer die sogenannten Standtoms zum Einsatz. Sie sind auf dem bereits erwähnten dreibeinigen Ständer befestigt, der höhenverstellbar ist und so dem jeweiligen Spieler angepasst werden kann. Darüber hinaus gibt es aber noch einige andere Varianten eines Tom Tom, zum Beispiel Rack Toms oder Hängetoms, die nicht auf dem Boden stehend gespielt werden. In einem vollständigen Schlagzeug kommen heute meist drei Toms verschiedener Größen zum Einsatz. Für den Konzerteinsatz können Schlagzeuge allerdings, je nach Bedarf, auch mit wesentlich mehr Toms bestückt werden.</p>

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		<title>Pauke</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Die Pauke gehört zu den sehr bekannten Schlaginstrumenten und wird meist paarweise verwendet. Man zählt sie zur Gruppe der Membranophone. Für einige Musikstücke reichen zwei Pauken jedoch nicht aus, hier kommen bis zu sechs Exemplare zum Einsatz. Insbesondere in Orchestern ist eine solch große Auswahl verschiedener Pauken notwendig.<br />
Zum Aufbau: Im Gegensatz zu anderen Schlaginstrumenten, insbesondere Trommeln, besteht die Pauke nicht aus einem mit Fell bespannten Holzkorpus, sondern aus einem nahezu halbkugelförmigen Kupferkessel, der traditionell mit einem Fell aus Tierhaut bespannt wurde. Heute kommen jedoch überwiegend Felle aus Kunststoff zum Einsatz. Da Pauken aus Kupfer sehr teuer sind, wird heute bei günstigeren Modellen auf andere Materialien wie beispielsweise Aluminium oder Fieberglas ausgewichen. Holz kommt jedoch immer noch nicht als Baumaterial zum Einsatz.<br />
Eine Besonderheit der Pauke ist, dass der Klang &#8211; insbesondere die Tonhöhe &#8211; während des Spielens vom Spieler verändert werden kann. Dies geschieht durch eine spezielle Mechanik, die dafür sorgt, dass das Trommelfell während des Spiels stärker oder schwächer gespannt werden kann. Zu diesem Zweck betätigt der Spieler bei den meisten Pauken ein Fußpedal, das dann einen Hebelmechanismus in Gang setzt, der das Fell strammer oder weniger straff spannt. Bei der klassischen Pauke dagegen kann die Fellspannung nur durch die einzelnen Schrauben am Rand der Bespannung verändert werden. Dies funktioniert allerdings nicht während des Spiels.<br />
In ihrer Grundform ist die Pauke eines der ältesten Instrumente der Menschheit. Sie war schon lange vor Christi in der ganzen Welt verbreitet, wenn auch mit geringen Unterschieden in Aufbau und Spieltechnik. Heute ist sie ein unverzichtbares Orchesterinstrument und wird in fünf verschiedenen Größen hergestellt. In großen Orchestern kommen oftmals Pauken verschiedener Größe zusammen zu Einsatz. Als Soloinstrument dagegen wird die Pauke aufgrund ihrer Klangstärke und ihres Klangbildes heute nur noch sehr selten eingesetzt.</p>

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		<title>Tamburin</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Das Tamburin wird in Deutschland auch Schellentrommel genannt und ist eines der bekanntesten Schlaginstrumente. Ursprünglich stammt es allerdings aus dem südeuropäischen Raum, insbesondere in Katalonien wird es heute noch vielfach in der Volksmusik eingesetzt. Doch auch in arabischen Ländern konnte sich das Tamburin als Instrument durchsetzen, hier wird es meist „Riq“ genannt.<br />
Ähnliche Instrumente fanden sich bereits im antiken Ägypten und wurden schon vor mehreren Tausend Jahren für Tanzmusik und viele andere Musikarten eingesetzt. Mit den Jahren entwickelte man zudem viele verschiedene Abwandlungen und Ausführungen des Tamburins, die sich nicht nur in ihrer Größe voneinander unterscheiden, sondern auch im grundsätzlichen Aufbau.<br />
Stichwort „Aufbau“: Das Tamburin ist nach dem Prinzip einer Rahmentrommel konstruiert, die mit der Hand geschlagen wird. Es besteht aus einem Holz- oder Metallring, der einseitig mit einem Fell bespannt ist. In den Ring eingearbeitet sind gewölbte Metallplatten, die paarweise angeordnet werden. Sie schlagen bei der Bewegung des Instrumentes aufeinander und erzeugen so &#8211; neben dem eigentlichen Trommelton &#8211; ein zusätzliches Geräusch.<br />
Jeder Schlag auf das Tamburin erzeugt also gleich mehrere Töne, den dumpfen Schlag der Trommel sowie das helle Rasseln der Metallblättchen. Das Fell des Tamburins wird üblicherweise mit der Hand angeschlagen, es gibt jedoch einige wenige Spieler auf der Welt, sie dazu einen Schlägel benutzen. In der Tanzmusik eignet sich das Tamburin sehr gut als Rhythmusinstrument. Wenn der Spieler selbst tanzt, kann es auch an Arme oder Beine geschlagen werden, um die Melodie zu erzeugen. Soll lediglich der hohe Klang der Schellen erklingen, kann das Instrument auch einfach in der Luft geschüttelt werden, so dass die Metallblätter aufeinander schlagen. Zu diesem Zweck gibt es jedoch auf dem Markt auch ein ähnliches Instrument, das ausschließlich aus einem Schellenring besteht, der nicht mit einem Fell überzogen ist. Oftmals wird dieses Instrument auch als Tamburin bezeichnet, was allerdings falsch ist.</p>

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		<title>Triangel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Der Triangel (nicht „die Triangel“!) erhielt seinen Namen vom lateinischen Begriff Triangulum, der ins Deutsche übersetzte „Dreieck“ bedeutet. Er gehört zur Gruppe der Schlaginstrumente und ist bereits seit dem Mittelalter vorwiegend in Europa verbreitet.<br />
Wie man unschwer am Namen erkennen kann, handelt es sich bei dem Triangel um ein dreieckiges Musikinstrument. Der Aufbau ist dabei denkbar einfach: Ein runder Stahlstab wird so gebogen, dass sich ein gleichseitiges Dreieck bildet, welches an einer Seite ein Stück offen bleibt. Zum Spielen wird das so hergestellte Dreieck mit einem Schlägel, der ebenfalls aus einem Stahlstab besteht, angeschlagen. Damit der Triangel erklingen kann, wird am oberen Winkel ein dünnes Band befestigt, mit dem er an einem speziell dafür konzipierten Ständer aufgehängt oder einfach in der Hand gehalten werden kann. Wichtig ist also nur, dass das Instrument frei schwingen kann. Anschließend wird der Triangel mit dem Schlägel angeschlagen.<br />
Es handelt sich beim Triangel also um ein sehr einfaches Instrument, viele kennen es noch aus dem Kindergarten oder der Schule, wo es häufig zu finden ist. Doch der erste Eindruck täuscht. Gleichzeitig ist der Triangel auch ein echtes Orchesterinstrument, das die Aufgabe hat, die höchsten Klänge zu erzeugen und somit dem gespielten Stück das Glanzlicht aufzusetzen.<br />
Um diese Aufgabe erfüllen zu können, gibt es den Triangel in verschiedenen Größen. In Sinfonieorchestern beispielsweise kommen eher große Triangeln zum Einsatz, die Seitenlänge kann hierbei bis zu 30 cm betragen. In Schulen und Musikgruppen dagegen werden kleinere Exemplare verwendet, die Seitenlänge beträgt hier in der Regel zwischen fünf und zehn Zentimetern. Dementsprechend angepasst wird auch der Durchmesser des Stahlstabs, aus dem der Triangel hergestellt wird. Er kann zwischen 7 und 16 mm betragen.<br />
Früher war es üblich, den Klang des Triangels dadurch zu beeinflussen, dass auf den unteren Schenkel mehrere Metallringe gereiht wurden, die dem Instrument beim Anschlag nochmals einen völlig anderen Klang verliehen. Diese Technik wird heute allerdings so gut wie nicht mehr eingesetzt.</p>

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		<title>Xylophon</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Wer in der Schule Musikunterricht hatte, dem wird das Xylophon sicherlich nicht ganz unbekannt vorkommen. Es zählt zu den beliebtesten Instrumenten, die als pädagogisch wertvoll eingestuft und daher sehr oft an Schulen sowie in Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen verwendet werden.<br />
Grundsätzlich zählt man das Xylophon zur Gruppe der Idiophone. Charakteristisch für dieses Instrument ist, dass die einzelnen Holzstäbe mit einem ebenfalls aus Holz bestehenden Schlägel angeschlagen werden. Der Schlägel weist dabei eine löffelähnliche Form auf. Durch diese Spieltechnik zählt man das Xylophon auch zur Familie der Stabspiele.<br />
Ihren Ursprung hat diese Gruppe von Instrumenten im afrikanischen und asiatischen Raum, jedoch war das Xylophon auch schon im ausgehenden Mittelalter in Deutschland und ganz Mitteleuropa bekannt. Übrigens existiert ein Instrument, das eine ganz ähnliche Bauform wie das Xylophon aufweist, bei dem die einzelnen Stäbe jedoch aus Metall bestehen. Folgerichtig bezeichnet man dieses Instrument auch als Metallophon.<br />
Kommen wir nun zum Aufbau und zur Spielweise des Instruments. Der Aufbau eines Xylophons gestaltet sich relativ einfach. Es besteht aus einem Gehäuse, auf dem eine ganze Reihe verschiedener Hartholzstäbe in unterschiedlicher Länge aufgebracht ist. Je nach Fertigungsqualität und Preislage des Instruments sind die Holzstäbe aus günstigem Palisanderholz oder auch aus wesentlich teurerem Edelholz (z. B. Teak) hergestellt. Der Spieler schlägt die Holzstäbe mit seinem speziellen dafür vorgesehenen Schlägel nun in der gewünschten Reihenfolge an und erzeugt somit eine Melodie. Die Tonlänge kann damit variiert werden, wie schnell beziehungsweise langsam die Holzstäbe angeschlagen werden. Durch sehr schnelles, wirbelartiges Schlagen kann auch der Effekt eines langanhaltenden Dauertones erzeugt werden.<br />
In seinem Klang ist ein Xylophon ganz speziell. Es klingt hell, trocken und immer etwas klappernd. In Deutschland erhielt es im ausgehenden Mittelalter aufgrund dieses charakteristischen Klangbildes auch den Beinamen „Hölzernes Gelächter“. Oft brachte man den Klang eines Xylophons auch mit übersinnlichen beziehungsweise gespenstischen Vorgängen in Verbindung.</p>

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		<title>Maracas</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Als Maracas bezeichnet man aus Lateinamerika stammende Perkussionsinstrumente, welche in Deutschland auch einfach Rasseln, Rumba-Rasseln oder Rumbakugeln genannt werden. Sie ähneln dem aus den USA stammenden Egg- bzw. Chickenshaker, unterscheiden sich allerdings in ihrer Bauform etwas von diesem Instrument.<br />
Maracas werden hauptsächlich für die Rhythmuserzeugung in der lateinamerikanischen Musik eingesetzt. Stilbildend sind sie zum Beispiel für Rumba, Salsa, Samba und Bolero. Auch im Bossa Nova werden sie gerne verwendet. Inzwischen dienen sie jedoch auch als Rhythmusinstrument in modernen Musikrichtungen wie Pop, Rock oder House. Hierbei wird der Klang allerdings oft auf elektronischem Weg erzeugt, so dass die eigentlichen Instrumente  nur noch recht selten beziehungsweise nur bei Live-Auftritten zum Einsatz kommen.<br />
Kommen wir nun zum Aufbau des Instruments: Es besteht aus einem Hohlkörper, in dem sich eine Füllung befindet. Der Körper ist mit einem Handgriff versehen. Der Spieler schüttelt durch Bewegen des Handgriffes den Hohlkörper hin und her, so dass die Füllung in diesem die Geräusche erzeugt. Zur Herstellung des Hohlkörpers wurden im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte viele verschiedene Materialien verwendet. Ursprünglich nutzte man dazu getrocknete Kürbisse, später wurde vorwiegend Holz verwendet. Moderne Maracas können aber auch aus Kunststoff hergestellt sein.<br />
Die Füllung kann ebenfalls je nach gewünschtem Klangbild und Verfügbarkeit variiert werden. So verwendete man früher beispielsweise Reiskörner oder kleine Kieselsteine, auch Samenkörner und Schrot wurden als Füllung genutzt. Heute kommen vorwiegend Kunststoffkugeln zum Einsatz.<br />
Eine Besonderheit der Maracas ist, dass sie fast immer paarweise gespielt werden. Bei klassischer Spielweise werden sie dabei mit ihrem Handgriff geschüttelt, einige Spieler haben sich jedoch auch angewöhnt, die Maracas mit den Fingerspitzen anzuschlagen. Üblich ist außerdem, die Maracas gegen andere Gegenstände zu schlagen, zum Beispiel den Arm des Spielers, so dass der Klang lauter und durchdringender wird.<br />
Die Lautstärke der Instrumente kann man auch durch die Körnung der Füllung variieren. Je feiner diese gewählt wird, desto leiser und harmonischer klingt das Instrument.</p>

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		<title>Hackbrett</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>
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<p>Das Hackbrett kann man grundsätzlich sowohl zu den Seiteninstrumenten als auch zu den Schlaginstrumenten zählen. Zwar verfügt es über die klassischen Saiten, diese werden jedoch mit kleinen Schlägeln angeschlagen und damit die Töne erzeugt. Da es nach einigen überlieferten Spielweisen jedoch auch üblich ist, die Seiten mit den Fingern zu zupfen, ordnen wir es hier in die Kategorie der Saiteninstrumente ein.<br />
Hinsichtlich der Herkunft des Hackbretts sind sich selbst Experten bis heute nicht einig. Ursprünglich bestand die These, dass das Instrument im Nahen Osten auf Basis des Psalteriums entwickelt wurde, neuere Forschungen gehen allerdings davon aus, dass es aus Mitteleuropa stammt. Auch das Alter des Hackbretts kann allenfalls grob geschätzt werden, seine Einführung ist in die Zeit des Mittelalters, genauer gesagt in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, einzuordnen.<br />
Im 15. Jahrhundert schließlich entwickelte man zahlreiche unterschiedliche Varianten des Hackbretts, die weltweit unter verschiedenen Namen bekannt wurden. Die einfachste Ausführung verfügte lediglich über eine Seite, später wurden aber auch Variationen mit bis zu vier Saiten entwickelt. Zu dieser Zeit bezeichnete man das Hackbrett üblicherweise als „Dulce Melos“. Gleichzeitig wurde auch die Spieltechnik des Instruments mehrmals variiert, bis man schlussendlich dazu überging, die Saiten mit einem Schlägel anzuspielen.<br />
Besonders in Frankreich stieß das Instrument auf großes Interesse, es bekam dort sogar einen eigenen Namen, der sich allerdings aus der bereits erwähnten Bezeichnung „Dulce Melos“ ableitete. Der Name lautet Doulcemèr. Noch heute kommt das Hackbrett in der französischen Volksmusik, vorwiegend in ländlichen Regionen, oftmals zum Einsatz. Auch im angelsächsischen Raum hat es sich über die Jahrhunderte unter dem Namen „Hammered Dulcimer“ etabliert und wird noch heute eingesetzt.<br />
Das klassische, heute im Handel erhältliche Hackbrett weist eine Trapezform auf. Auf der Oberseite ist das Gehäuse mit zwei Stegen versehen, über die die Metallsaiten laufen. Zum Stimmen des Instrumentes ist jede Seite mit einem Stimmenwirbel versehen. Die Klangfarbe lässt sich jedoch nicht nur durch das Spannen der Saiten verändern, sondern auch durch die Auswahl der verschiedenen Schlägel.</p>

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		<title>Eggshaker</title>
		<link>http://www.musikerdeal.de/eggshaker/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Der so genannte Eggshaker (Eierschüttler), oft auch als „Chicken Shaker“ bezeichnet, ist ein kleines Perkussionsinstrument. Er besteht aus einer Hülle, die einem Ei ähnelt und ihm so seinen Namen gibt, sowie einer Füllung, die aus verschiedenen Materialien bestehen kann. Ursprünglich bestand die Hülle aus Holz, welches mit einer Öffnung versehen und anschließend ausgehöhlt wurde. Nach dem Einfüllen des Inhalts konnte die Öffnung dann wieder verschlossen werden.<br />
Moderne Eggshaker sind jedoch zumeist aus Kunststoff hergestellt und weisen keine Öffnung auf. Die Füllung eines solchen Rhythmusinstrumentes besteht traditionell aus Reis, heute kommen jedoch auch Kunststoffkugeln oder ähnliche Materialien zum Einsatz. Der Klang des Eggshakers wird vor allem dadurch beeinflusst, zu welchem Anteil die Hülle mit dem Innenmaterial gefüllt ist.<br />
Normalerweise ist die Füllung zu etwa einem Viertel vorgesehen, es gibt jedoch verschiedene Modelle, bei denen die Füllung ein wesentlich kleineres oder größeres Volumen aufweist. Sie unterscheiden sich in ihrem Klangbild jeweils deutlich voneinander.<br />
Wie ein Eggshaker gespielt wird, ist unterschiedlich. Er kann entweder durch Auf- und Abbewegungen des Arms geschüttelt werden, aber auch Drehbewegungen sowie andere Spieltechniken sind möglich. Dabei kann der Spieler sowohl einen Eggshaker alleine betätigen als auch zwei derlei Instrumente beidhändig spielen.<br />
Ein ähnliches Instrumente wie der Eggshaker sind die Maracas. Auch hierbei handelt es sich um eine eiförmige Hülle, die mit einem bestimmten Material gefüllt ist. Allerdings weisen Maracas zur besseren Handhabung einen Stil auf, den der Eggshaker nicht besitzt.<br />
Als Perkussionsinstrument besitzt der Eggshaker einen feinen, leisen Klang. Er eignet sich daher ideal für Live- bzw. A-Capella-Auftritte.</p>

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		<title>Kastagnetten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:34:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Wer einmal in Spanien im Urlaub war und dort einen zünftigen Flamenco-Abend verbracht hat, der wird die so genannten Kastagnetten sicherlich bereits kennen. Sie gehören in Südeuropa zu den bekanntesten Rhythmusinstrumenten und werden in verschiedenen Musikrichtungen verwendet. Insbesondere in der Tanzmusik sind sie sehr hilfreich, da sie ein klares Gefühl für den Rhythmus vermittelt und es dem Tanzenden so leichter machen, seinen Tanz korrekt auszuführen.<br />
In ihrer ursprünglichen Version bestehen Kastagnetten aus zwei Holzmuscheln, die durch ein Band miteinander verbunden sind. Mit diesem Band werden sie an einem Finger befestigt, so dass die anderen Finger dazu zu Hilfe genommen werden können, die beiden Holzmuscheln aufeinander zuschlagen. In den Anfangszeiten befestigte man die Kastagnetten dazu in der Regel am Mittelfinger, während es heute üblich ist, sie an einem Daumen zu tragen. Es ist sowohl möglich, die Kastagnetten als Paar nur an einer Hand zu tragen, man kann sie aber auch beidhändig verwenden. Das Besondere in diesem Fall ist, dass man hierzu nicht zwei gleiche Paare verwendet, sondern aber ein „männliches“ und ein „weibliches“ Paar. Der Unterschied besteht dabei in der Klangtiefe. Männliche Kastagnetten klingen wesentlich tiefer als die weibliche Ausgabe dieses Rhythmusinstrumentes.<br />
Weiterhin kommt es sehr auf die Geschicklichkeit des Spielers an, wie groß der Klangumfang der Kastagnetten ausfällt. Geschickte und erfahrene Spieler können viele verschiedene Klangfarben damit erzeugen. Zwar sind die Kastagnetten heute vor allem aus Spanien bekannt, ursprünglich dürften sie allerdings nach Überlieferungen aus dem arabischen beziehungsweise orientalischen Raum stammen. So fand man beispielsweise bei Ausgrabungen und Graböffnungen im alten Ägypten derlei Instrumente bereits vor, so dass man davon ausgeht, dass sie dort seit mehreren Tausend Jahren verbreitet sind. Später fanden sie ihren Weg nach Europa, wo sie sich insbesondere in Spanien als volkstümliches Instrument etablierten. In den orientalischen Ländern dagegen gerieten sie über die Jahrhunderte in Vergessenheit.</p>

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		<title>Cajón</title>
		<link>http://www.musikerdeal.de/cajon/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>

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<p>Ein bei uns bis vor wenigen Jahren nahezu unbekanntes Perkussionsinstrument ist das Cajón. Es handelt sich dabei &#8211; einfach gesagt &#8211; um eine viereckige oder rechteckige Holzkiste, auf der der Spieler sitzt und sie gleichzeitig mit seinen Händen schlägt. Gemäß dieser Spieltechnik lautet ihr deutscher Name „Kistentrommel“. Der Name Cajón kommt jedoch aus dem Spanischen (das Instrument wurde ursprünglich in Peru entwickelt) und bedeutet so viel wie „Holzkiste“ oder auch „Schublade“.</p>
<p>Wie bereits angedeutet, wird das Cajón traditionell mit den Händen gespielt. Dazu sitzt der Spieler auf der Oberseite des Instrumentes und trommelt mit den Händen auf das zwischen seinen Beinen liegende, vordere Seitenteil. Es gibt jedoch mittlerweile auch Exemplare, die als Teil eines Schlagzeugs eingesetzt werden und daher über eine Fußbetätigung verfügen. Vereinzelt werden Cajónes auch mit Besen gespielt.<br />
Zum Aufbau: Das Instrument besteht rundum aus festen Holzplatten, eine Bespannung oder eine Membran, wie es bei der klassischen Trommel der Fall ist, gibt es hier nicht. Entscheidend für den Klang ist das verwendete Baumaterial. Jedes Holz erzeugt dabei einen etwas anderen Sound. Entscheidend ist weiterhin die Größe beziehungsweise das Volumen des Klangkörpers sowie die des verwendeten Schalllochs. Sehr große Cajónes erzielen einen sehr tiefen, sonoren Klang, einer Basstrommel entsprechend. Im Laufe der Zeit wurden Cajónes mit zahlreichen Modifikationen versehen, so dass sich damit z. B. ein Snare-Effekt erzielen lässt.<br />
Weiterhin kommt es klangtechnisch darauf an, wo der Spieler seine Hände auf das Cajón schlägt. Die kurzen Seiten erzielen in der Regel höhere Töne, Schläge auf die großen Seitenflächen lassen das Instrument wesentlich tiefer klingen.</p>
<p>Sehr beliebt ist das Cajón heute insbesondere als Perkussionsinstrument zur Begleitung anderer, ausschließlich akustisch gespielter Instrumente. Dabei kommt es in vielen verschiedenen Musikrichtungen zum Einsatz, zum Beispiel in der Popmusik, der Rockmusik aber auch bei Raggae und Folk.</p>

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