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	<title>Musikinstrumente Portal - Musikerdeal.de &#187; Blasinstrumente</title>
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		<title>Panflöte</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:57:57 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Blasinstrumente]]></category>

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<p>Die Panflöte ist der Gruppe der Holzblasinstrumente zuzuordnen, und gilt als eines der ältesten Instrumente der Welt. Bereits vor über 6.000 Jahren verwendete man dieses Instrument in vielen verschiedenen Kulturen, u. a. auch in Europa. Am bekanntesten sind heute allerdings die Panflöten aus den südamerikanischen Ländern, bei denen gerade Holzröhrchen verwendet werden, die in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind.<br />
Diese Holzröhren können aus verschiedenen Materialien hergestellt sein, traditionell wird hierfür Schilf oder Bambus verwendet, es gibt allerdings auch Panflöten mit Röhren aus Holz, Metall oder Glas. Der Name der Panflöte stammt übrigens vom Hirtengott Pan ab, der sich einer Sage nach aus einem Schilfrohr das erste Instrument dieser Art geschnitzt haben soll.<br />
Kommen wir zur Tonerzeugung: Eine Panflöte besitzt kein Mundstück. Die Töne werden ausschließlich dadurch erzeugt, dass der Luftstrom aus dem Mund des Spielers über die scharfen Kanten an der Oberseite der Röhren geschnitten wird, und somit ein Ton entsteht. Durch die unterschiedliche Länge der einzelnen Röhren können verschiedene Tonhöhen und Tonfarben erzeugt werden. Zusätzlich kann in die Röhren Material eingebracht werden, zum Beispiel Bienenwachs oder Kork, mit dem die Tonlage zumindest etwas variiert werden kann.<br />
Panflöten werden heute noch in vielen Musikstücken verwendet, die Menschen lieben den sanften, verträumten Klang. Insbesondere in der südamerikanischen Musik kommen sie zum Einsatz. Manch einer, der in der Fußgängerzone einer Großstadt schon einmal eine Musikgruppe aus Peru oder einem anderen südamerikanischen Land spielen gehört hat, dürfte die Panflöte bereits bestens kennen. In Orchestern kommt sie eher selten zum Einsatz, wesentlich beliebter ist sie als Soloinstrument.<br />
Je nach Land beziehungsweise Regionen kann eine Panflöte ganz unterschiedliche Maße aufweisen und aus einer verschieden großen Anzahl von Röhren bestehen. Es gibt sogar eine Kontrabass-Panflöte, die bis zu 1,80 m hoch werden kann.</p>

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		<title>Vuvuzela</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:24:38 +0000</pubDate>
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<p>Können Sie sich noch an die letzte Fußballweltmeisterschaft in Südafrika erinnern? Ein bestimmtes Instrument hat es im Rahmen dieser sportlichen Großveranstaltung damals schon fast zu Weltruhm gebracht und dürfte noch heute jedem Fußballfan ein Begriff sein: die Vuvuzela. Viele Menschen wissen jedoch gar nicht, dass dieses Instrument kein kurzzeitiger Gag ist, der ausschließlich zum Zweck der Lärmerzeugung bei einem Fußballspiel entwickelt wurde. Im Gegenteil: Die Vuvuzela ist ein sehr einfaches Instrument, das es bereits seit vielen Jahrhunderten in zahlreichen Ländern der Erde gibt.<br />
Bei der Vuvuzela handelt es sich um eine einfache Fanfare, die ausschließlich in Naturtönen gespielt wird. Sie besitzt also keinen Spielmechanismus, um die Töne zu variieren. Ursprünglich wurde die Vuvuzela aus Blech hergestellt, die modernen Exemplare bestehen jedoch fast immer aus günstigerem Kunststoff. Die Grundform des Instruments ist die einer konischen Röhre, welche bis zu einem Meter lang sein kann. Am Ende mit dem kleineren Durchmesser sitzt ein speziell konstruiertes Mundstück, das insbesondere dafür ausgelegt ist, alle Naturtöne möglichst laut zu erzeugen.<br />
Nur geübte Spieler schaffen es, die Vuvuzela auf höhere Naturtöne zu überblasen. Insbesondere die Kombination aus Mundstück und Länge des Instruments macht dies sehr schwierig. In Sachen Lautstärke dagegen kann es kaum ein anderes Instrument mit der Vuvuzela aufnehmen. Schalldruckpegel von mehr als 120 dB sind keine Seltenheit und auch von einem ungeübten Spieler zu erreichen.<br />
Im Zuge der bereits erwähnten letzten Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wurde der Einsatz der Vuvuzelas jedoch sowohl von Experten als auch vom Publikum stark kritisiert. Viele Zuschauer fühlten sich von den lauten Klängen dieser Instrumente belästigt, und sogar Schiedsrichter konnten teilweise keine klaren Anweisungen erteilen, da diese völlig in dem riesigen Geräuschteppich untergingen.</p>

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		<title>Nasenflöte</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:06:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Exotische Instrumente]]></category>

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<p>In Deutschland nahezu unbekannt, ist die Nasenflöte &#8211; in einigen Ländern auch als Nasenpfeife bezeichnet &#8211; an vielen anderen Orten der Welt ein sehr bekanntes und geschätztes Musikinstrument. Man kennt sie sowohl aus der irischen Volksmusik, aber auch aus den verschiedenen Musikrichtungen Südamerikas und Asiens.<br />
Grundsätzlich bezeichnet man mit dem Begriff Nasenflöte nicht ein einzelnes Instrument, sondern eher die Art und Weise, wie eine bestimmte Flöte gespielt wird. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um Flöten, die nicht mit dem Mund, sondern mit der Nase angeblasen  und damit gespielt werden. In ihrer einfachsten Ausführung handelt es sich dabei um eine schlichte Längsflöte, im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte wurden allerdings auch Querflöten sowie andere Flötenmodelle entwickelt, die ebenfalls mit der Nase gespielt werden können.<br />
Um einen ausreichend großen Luftstrom zu erzeugen, wird die Nasenflöte meist nur mit einem Nasenloch des Spielers angeblasen, das andere Nasenloch hält man dabei zu oder verstopft es mit geeigneten Mitteln. Früher verwendete man dazu meist Wolle oder Blätter, heute kommen spezielle Nasenstopfen aus Kunststoff zum Einsatz.<br />
Bei der Nasenflöte handelt es sich um ein sehr altes Instrument, das heute nur noch sehr selten verwendet wird. Am ehesten findet man sie noch bei asiatischen Naturvölkern, insbesondere auf den Philippinen.<br />
Die klassische Nasenflöte darf übrigens nicht mit einer gesonderten Ausführung der Nasenflöte verwechselt werden, die zumeist als Kinderspielzeug auf dem Markt angeboten wird. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Instrument, welches  gleichzeitig auf Nase und Mund gesetzt wird. Der Spieler bläst diese nun mit der Nase an und kann zusätzlich durch die Bewegung des Mundes die Töne variieren. Diese Ausführung der Nasenflöte kommt jedoch nicht im professionellen Bereich zum Einsatz.<br />
Die klassische Nasenflöte wird aus Holz &#8211; zum Beispiel Bambus &#8211; gefertigt. Es gibt allerdings auch Modelle, die aus Elfenbein oder Tierknochen hergestellt wurden. Sollte man heute überhaupt noch ein Instrument dieser Art im Handel finden, so wird es höchstwahrscheinlich aus Kunststoff gefertigt sein.</p>

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		<title>Schalmei</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:02:47 +0000</pubDate>
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<p>Die Schalmei ist vor allem aus der mittelalterlichen Musik bekannt.Wer schon einmal ein Mittelalterfestival besucht und der dort gespielten Musik gelauscht hat, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine Schalmei spielen gehört haben.<br />
Es handelt sich dabei um ein Holzblasinstrument, das viele Experten als Vorläufer der Oboe ansehen. Es ähnelt außerdem einer Spielpfeife, wie sie später in den bekannten Dudelsäcken verwendet wurde.<br />
Ursprünglich stammt die Schalmei jedoch nicht aus Deutschland, sondern aus dem orientalischen Raum. Insbesondere in der Türkei und im Iran wurde sie bereits lange vor dem Mittelalter entwickelt. Erst später gelangte sie dann nach Europa, wo sie sich insbesondere im Mittelalter zu einem der beliebtesten Instrumente überhaupt entwickelte. Später allerdings sank ihre Beliebtheit rapide und sie geriet fast in Vergessenheit. Als man sich ab etwa Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch wieder zunehmend auf alte Musikinstrumente zurück besinnte, feierte sie ein Comeback und wird seitdem in kleinerem Rahmen wieder eingesetzt. Sie kommt insbesondere in der mittelalterlichen Musik sowie der Musik aus der Renaissance zum Einsatz. In den letzten Jahren wurde sie jedoch ganz vereinzelt auch für moderne Volks- oder Popmusik verwendet.<br />
Wichtigstes Element einer Schalmei ist das Doppelrohrblatt mit konisch gebohrter Röhre. Diese sorgt für den charakteristischen, lauten und relativ tiefen Klang, der sich immer etwas nasal anhört. Zum Variieren der Töne besitzt sie in ihrer ursprünglichen Form sieben Grifflöcher, bei einigen Ausführungen kann die Anzahl der Löcher jedoch auch variieren. Gute Spieler erreichen mit dem Instrument einen Tonumfang von bis zu zwei Oktaven.<br />
Eine Schalmei zu spielen, ist relativ schwierig und bedarf langer Übung sowie körperlicher Fitness. Insbesondere das Lungenvolumen des Spielers muss ausreichend bemessen sein, da ein recht großer Luftdruck erforderlich ist, um das Rohrblatt in Schwingungen zu versetzen. Als Orchesterinstrument eignet sich die Schalmei daher relativ schlecht, da ihr durchdringender Klang viele andere Instrumente übertönen würde.</p>

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		<title>Mundorgel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:58:58 +0000</pubDate>
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<p>Als Mundorgel bezeichnet man eine ganze Gruppe verschiedener Instrumente, die vorrangig aus dem asiatischen Raum stammen. Die bekanntesten Mundorgeln kommen dabei aus Japan und China. Obwohl sich die verschiedenen Instrumente dieser Gruppe in kleinen Details voneinander unterscheiden, ist die grundsätzliche Bauweise immer gleich.<br />
Charakteristisch an einer Mundorgel ist die Luftkammer, an der verschiedene Pfeifen befestigt sind. Jede dieser Pfeifen verfügt über eine so genannte Durchschlagszunge, welche die durch sie strömende Luft zum Schwingen anregt und somit einen Ton erzeugt. Der Spieler bläst jedoch nicht direkt die Pfeifen an, sondern füllt die Luftkammer durch ein seitlich befestigtes Mundstück zunächst mit Luft. Diese Luft verteilt sich dann auf die verschiedenen Pfeifen. Der Spieler muss lediglich noch das Loch in der gewünschten Pfeife mit seinem Finger abdecken, so dass diese ihren Ton abgibt.<br />
Mundorgeln gibt es mit unterschiedlichen Anzahlen von Pfeifen. Bei dem bekanntesten Instrument dieser Art, der chinesischen Mundorgel &#8211; auch Sheng genannt &#8211; variiert die Anzahl der Pfeifen zwischen 17 und 21. Je höher die Anzahl der Pfeifen ist, desto größer ist auch der Tonumfang des Instruments.<br />
Auch hinsichtlich der Spielweise unterscheiden sich die verschiedenen Mundorgeln recht deutlich voneinander. Es gibt Modelle, bei denen die Pfeifen lediglich beim Ein- oder Ausatmen gespielt werden können, und solche, bei denen dies sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen funktioniert. Ausschlaggebend hierfür ist die Konstruktion der Stimmzunge. Wird sie direkt angeblasen, ertönen die Klänge der Mundorgel grundsätzlich nur beim Ausatmen. Besitzt die Stimmzunge dagegen eine symmetrische Bauweise und sitzt als Passivresonator in der Pfeife, so können sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Töne erzeugt werden.</p>

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		<title>Einhandflöte</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:00:34 +0000</pubDate>
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<p>Eine Flöte kennt man sich in der Regel dergestalt, dass sie mit beiden Händen während des Spiels mit dem Mund gehalten beziehungsweise betätigt wird. Es gibt jedoch über diese klassische Flöte hinaus das Modell einer einfachen Flöte, welche grundsätzlich nur mit den Fingern einer Hand gespielt wird. Die andere Hand des Spielers bleibt frei, und kann beispielsweise ein Rhythmusinstrument betätigen.<br />
Bei der Einhandflöte handelt es sich um ein sehr kompaktes Instrument, das entweder mit allen fünf Fingern einer Hand, oder nur mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger gespielt wird. Sie verfügt über drei Fingerlöcher, die dazu dienen, die einzelnen Lücken zwischen den Naturtönen durch eine Art Ventilsystem auszufüllen.<br />
Grundsätzlich nutzt die Einhandflöte die Obertöne ab der Oktave. Bei Modellen, die mit allen Fingern gespielt werden, nutzt die Flöte allerdings auch neben der Grundoktave die zweite Oktave. Solche Modelle sind insbesondere in den Ländern Südeuropas verbreitet, z. B. in Katalonien, im Baskenland, in Südfrankreich oder im gesamten südspanischen Raum. Das Modell einer einfachen Flöte mit fünf Grifflöchern weist also einen wesentlich größeren Tonumfang auf.<br />
Besonders bekannt ist die Einhandflöte aus Katalonien, wo sie als Flabiol bezeichnet wird. Sie ist das klassische Instrument der Spiel- und Fahrensleute, wird aber auch bei den Hirten seit vielen Jahrhunderten eingesetzt. Gefertigt wird diese Art Pfeife ursprünglich aus Schilfrohr oder dem Holz des Buchsbaums, heute werden sie zumeist aus hochwertigerem und haltbarerem Ebenholz gefertigt. Neben den einfachen Modellen mit fünf Grifflöchern gibt es auch Modelle, die mit einer Klappenmechanik versehen sind. Die Länge eines Flabiols beträgt circa 20 bis 25 cm.<br />
Es hat sich eingebürgert, dass der Spieler die Einhandpfeife mit der linken Hand hält, und mit der rechten Hand gleichzeitig ein Rhythmusinstrument spielt. In Katalonien handelt es sich dabei um das so genannte Tambori.</p>

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		<title>Naturtrompete</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:58:08 +0000</pubDate>
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<p>Grundsätzlich ist die Naturtrompete eines der einfachsten Instrumente überhaupt. Man bezeichnet damit alle Trompeten, die nicht mit einem Ventil- oder Klappensystem ausgerüstet sind. Eine solche Trompete kann daher nur die Töne der so genannten Naturreihe erzeugen, die sich durch den Spieler lediglich anhand der Art und Intensität des Atems variieren lassen.<br />
Man kennt Naturtrompeten seit Tausenden von Jahren, mit der Zeit haben sich daraus unzählige verschiedene Varianten entwickelt. Es gibt gerade, gebogene und ganz runde Exemplare, wobei man bei einer geraden Naturtrompete auch von einer Fanfare spricht. Insbesondere im Mittelalter wurden diese Fanfahren vermehrt hergestellt, da die Kunst des Metallbiegens in diesem Zeitraum weitgehend verloren gegangen war und erst später wieder entdeckt wurde.<br />
Die Naturtrompete ist von nahezu allen Völkern der Erde bekannt. Sie wurde im antiken Asien verwendet, aber auch in Ägypten, bei den Römern, den Kelten und den Germanen. In Deutschland kennt man eine Form der Naturtrompete unter der Bezeichnung Posthorn. Es handelt sich dabei um eine gebogene Trompete, die über viele Jahrzehnte das Wahrzeichen der Deutschen Post darstellte. Auch bei der ursprünglichen Form von Jagdhörnern handelt es sich grundsätzlich um eine Naturtrompete.<br />
Den größten Einfluss hatten Naturtrompeten auf die Musik der Renaissance und des Barock. Heute werden sie nur noch sehr selten verwendet, da ihr Tonumfang naturgemäß sehr beschränkt ausfällt. In vielen Stücken von Georg Friedrich Händel sowie Johann Sebastian Bach spielen Naturtrompeten eine große Rolle, dort werden sie oft auch als Barocktrompete bezeichnet. Die damaligen Spieler der Naturtrompete waren wahre Künstler, sie konnten einen großen Umfang an Naturtönen allein durch ihren Atem und ihre Lippenstellung erzeugen.<br />
Sofern die Naturtrompete heute noch bei der Aufführung antiker Musik verwendet wird, wird sie meist von erfahrenen Trompetern gespielt, die die nötige Fertigkeit besitzen, einen großen Tonumfang mit ihr zu erreichen.</p>

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		<title>Fagott</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:55:54 +0000</pubDate>
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<p>Das Fagott gehört zur Gruppe der Blasinstrumente und verfügt in der Regel über ein doppeltes Rohrblatt. Der Name leitet sich von der italienischen Bezeichnung Fagotto ab, was ins Deutsche übersetzt „Bündel“ bedeutet. Damit spielt der Name auf die mehrteilige Bauart des Instruments an.<br />
Wie bei vielen anderen Blasinstrumenten auch, ist beim Fagott das Doppelrohrblatt für die Tonerzeugung verantwortlich. Wie einige Hörner auch, verfügt das Fagott über einen S-förmigen Bogen, der sich direkt an das Doppelrohrblatt anschließt. Die beiden Blätter schlagen in bestimmten zeitlichen Abständen gegeneinander und versetzen somit die Luft im Inneren des Rohres in Schwingungen. So wird die Tonfrequenz erzeugt. Früher war es üblich, dass ein Fagottspieler das Rohrblatt seines Instrumentes selbst gebaut hat. Dafür wurde das sogenannte Pfahlrohr verwendet, eine besondere Schifffahrt, die hauptsächlich in den Ländern des Mittelmeerraums vorkommt. Da dieses Rohrblatt ausschlaggebend für den Klang des Instrumentes ist, wirken sich schon kleinste Änderungen im Holz selbst oder in der handwerklichen Ausführung direkt auf den Klang aus. Das Anfertigen eines Doppelrohrblattes für ein Fagott glich also einer Kunst. Heute werden die Rohrblätter selbstverständlich industriell hergestellt und bestehen meist aus Kunststoff oder Metall, was dem Klangbild aber keinen Abbruch tut.<br />
Wichtig zu wissen ist, dass das Rohrblatt beim Fagott früher quasi ein Verschleißteil darstellte. Blätter aus Schilf hielten in der Regel nur einige Wochen, abhängig davon, wie oft das Instrument in diesem Zeitraum gespielt wurde. Nach diesem Zeitraum musste wieder ein neues Rohrblatt angefertigt werden. Außerdem verändert sich die Holzstruktur des Blattes während des Gebrauchs, so dass auch das gesamte Instrument in dieser Zeit seinen Klang deutlich hörbar verändert. Nach dem Einsetzen eines neuen Rohrblattes kann es also wieder ganz anders klingen.<br />
Ein Fagott ist ein relativ schweres Instrument, das grundsätzlich in diagonaler Haltung vor dem Körper gespielt wird. Zur Erleichterung des Spielers ist es mit einem Hals- oder Schultergurt versehen, der über ein spezielles Balancesystem verfügt, mit dem der Schwerpunkt des Instrumentes individuell eingestellt werden kann.</p>

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		<title>Euphonium</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:49:42 +0000</pubDate>
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<p>Bei einem Euphonium handelt es sich um ein Blechblasinstrument, das in die Familie der Bügelhörner einzuordnen ist. Es ist direkt verwandt mit dem Flügelhorn, dem Tenorhorn sowie Tuba und Bariton.<br />
Die Ursprünge des Euphoniums liegen in den Anfängen des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit entwickelte man die neuartigen Périnat-Ventile, die es ermöglichten, aus einer einfachen Trompete verschiedene Instrumente abzuwandeln. Daraus entwickelten sich beispielsweise der Tenortrompetenbass, das Tenorhorn und das Flügelhorn. Sie bildeten die Basis für das Euphonium, das schließlich in der Zeit zwischen 1840 und 1850 erfunden wurde. Wer genau das Instrument erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr ganz genau nachvollziehen, in der Musikfachliteratur werden meistens Adolphe Sax sowie der aus Weimar stammende Capellmeister Sommer genannt.<br />
In den ersten Jahren wurde das Euphonium immer wieder auch in Kapellen eingesetzt, zumeist als Soloinstrument. Es überzeugt durch seinen lauten, aber gleichzeitig weichen Klang. Grundsätzlich ist das Euphonium in der Tonart D gestimmt, es liegt damit genau zwischen Trompete und Tuba. Das Euphonium kann sowohl mit einem Kesselmundstück als auch mit einem Trichtermundstück gespielt werden.<br />
Moderne Ausführungen eines Euphoniums verfügen über ein spezielles Kompensationssystem, welches eine gewisse Anzahl von Ventilen ersetzt, die früher verbaut wurden. Ursprünglich war es Standard, ein Euphonium mit bis zu sechs Ventilen auszustatten. Durch das neuartige System konnte deren Anzahl auf maximal vier reduziert werden. Das vierte Ventil stellt dabei ein Quartventil dar, das mit der linken Hand betätigt wird. Die ersten drei Ventile dagegen werden mit der rechten Hand von vorn oder von oben betätigt.<br />
In seinem Tonumfang entspricht das Euphonium in etwa einer Posaune, während es in der Klangfarbe deutlich von dieser abweicht. Insgesamt klingt es wesentlich weicher, dabei aber nicht unbedingt leiser. Trotzdem ist die Posaune heute wesentlich bekannter.</p>

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		<title>Englischhorn</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 11:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Das so genannte Englischhorn gehört zu den Holzblasinstrumenten und wird allgemein der Familie der Oboen zugeordnet. Wie in vielen anderen Blasinstrumenten wird auch hier die Tonerzeugung von einem Rohrblatt übernommen, wobei dieses bei einem Englischhorn in der Regel in doppelter Ausführung verwendet wird.<br />
Allerdings unterscheidet sich dieses Rohrblatt recht deutlich von anderen seiner Art, es verfügt beispielsweise nicht über einen Trichter am Ende. Stattdessen wird ein birnenförmiger Schallbecher verbaut, der umgangssprachlich auch als „Liebesfuß“ bezeichnet wird. Des Weiteren befindet sich zwischen Instrumentengehäuse und Rohrblatt ein S-förmiges Verbindungsstück. All diese Eigenheiten sorgen dafür, dass das Englischhorn einen wesentlichen wärmeren, weicheren und weniger schnarrenden Klang als ähnliche Instrumente aufweist.<br />
Um Verwechslungen vorzubeugen: Ein Englischhorn trägt seinen Namen nicht etwa deswegen, weil es ursprünglich aus England stammt. Experten sind sich bis heute nicht abschließend darüber einig, wie genau dieser Name entstanden ist. Am schlüssigsten ist der Erklärungsansatz, dass sich die Bezeichnung vom französischen Namen „cor anglé“ ableitet, der für ein gebogenes beziehungsweise abgewinkeltes Horn steht. Grundsätzlich ist das Englischhorn eine Weiterentwicklung der sogenannten Jagdoboe, die zum Beispiel in den Inszenierungen von Johann Sebastian Bach vielfach Verwendung fand.<br />
Die Form des Englischhorns hat sich in den letzten Jahrhunderten etwas verändert. Moderne Englischhörner besitzen eine weitgehend gerade Bauform, lediglich das S-förmig gebogene Zwischenstück ist erhalten geblieben. Es ist heute jedoch zumeist zwischen dem Mundstück und dem Instrumentenkörper angebracht.<br />
Kommen wir nun zum Klangbild: Grundsätzlich ist ein Englischhorn in der Tonart F gestimmt, es liegt also unterhalb der Oboe und klingt entsprechend tiefer. Verwendet wird es heute fast ausschließlich in der klassischen Musik, neben den bereits erwähnten Stücken von Johann Sebastian Bach auch in Werken von Richard Wagner, Beethoven und Haydn. Kenner der klassischen Musik lieben den sonoren, dunklen Klang des Englischhorns und hören es gerne aus einer Inszenierung verschiedenster Musikinstrumente heraus.</p>

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