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	<title>Musikinstrumente Portal - Musikerdeal.de &#187; Instrumente</title>
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		<title>Theremin</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:35:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Exotische Instrumente]]></category>
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<p>Eine ganz besondere Stellung unter den Musikinstrumenten nimmt das Theremin ein. Es handelt sich dabei um ein Musikinstrument, das ohne Berührung gespielt wird. Das bedeutet, der Spieler erzeugt Klänge auf dem Instrument, oder dabei einen Teil davon zu berühren. Wie das geht, möchten wir Ihnen im Folgenden etwas näher vorstellen.<br />
Beim Theremin handelt es sich um ein elektronisches Musikinstrument, das auch Ätherophon oder Ätherwellengeige genannt wird. Es wurde im Jahr 1919 von einem russischen Musikerprofessor namens Termen erfunden, womit sich auch der für das Instrument gewählte Name erklärt. Im Laufe seines Lebens änderte der Professor sogar selbst seinen Namen und nannte sich ebenfalls Theremin.<br />
Wie bereits angedeutet, kann das Instrument berührungsfrei gespielt werden. Dies wird dadurch möglich, dass der Spieler die Schwingkreise mit den Händen verändert, welche von zwei Antennen ausgehen, die das wichtigste Bauteil dieses Instrumentes darstellen. Die Antennen werden also elektronisch in Schwingungen versetzt, wobei der Spieler diese Schwingungen durch Körperbewegungen verändern kann und somit eine Melodie erzeugt.<br />
Das Spiel auf einem Theremin ist äußerst schwierig. Es bedarf in der Regel einer jahrelangen Übung und Erfahrung, um halbwegs fehlerfrei spielen zu können. Dies wird insbesondere dadurch bedingt, dass das Instrument lediglich akustische Rückmeldungen auf die Bewegungen des Spielers bietet, jedoch keinerlei feste Anspielpunkte oder sonstige Orientierungen. In der Vergangenheit gab es daher vielfach Versuche, die Wellen, welche von den Schwingungen der Antennen ausgehen, optisch sichtbar zu machen, um dem Spieler die Bedienung des Instrumentes zu erleichtern. Ein solches System konnte sich jedoch bis heute nicht durchsetzen.<br />
Wegen seinem besonderen, hell und unwirklich wirkenden Klang wird das Theremin sehr gerne für die Komposition von Filmmusiken eingesetzt. Hier kommt es insbesondere in Science Fiction und Mystery Filmen zum Einsatz. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Personen, die ein Theremin gut spielen können.</p>

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		<title>Triangel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Der Triangel (nicht „die Triangel“!) erhielt seinen Namen vom lateinischen Begriff Triangulum, der ins Deutsche übersetzte „Dreieck“ bedeutet. Er gehört zur Gruppe der Schlaginstrumente und ist bereits seit dem Mittelalter vorwiegend in Europa verbreitet.<br />
Wie man unschwer am Namen erkennen kann, handelt es sich bei dem Triangel um ein dreieckiges Musikinstrument. Der Aufbau ist dabei denkbar einfach: Ein runder Stahlstab wird so gebogen, dass sich ein gleichseitiges Dreieck bildet, welches an einer Seite ein Stück offen bleibt. Zum Spielen wird das so hergestellte Dreieck mit einem Schlägel, der ebenfalls aus einem Stahlstab besteht, angeschlagen. Damit der Triangel erklingen kann, wird am oberen Winkel ein dünnes Band befestigt, mit dem er an einem speziell dafür konzipierten Ständer aufgehängt oder einfach in der Hand gehalten werden kann. Wichtig ist also nur, dass das Instrument frei schwingen kann. Anschließend wird der Triangel mit dem Schlägel angeschlagen.<br />
Es handelt sich beim Triangel also um ein sehr einfaches Instrument, viele kennen es noch aus dem Kindergarten oder der Schule, wo es häufig zu finden ist. Doch der erste Eindruck täuscht. Gleichzeitig ist der Triangel auch ein echtes Orchesterinstrument, das die Aufgabe hat, die höchsten Klänge zu erzeugen und somit dem gespielten Stück das Glanzlicht aufzusetzen.<br />
Um diese Aufgabe erfüllen zu können, gibt es den Triangel in verschiedenen Größen. In Sinfonieorchestern beispielsweise kommen eher große Triangeln zum Einsatz, die Seitenlänge kann hierbei bis zu 30 cm betragen. In Schulen und Musikgruppen dagegen werden kleinere Exemplare verwendet, die Seitenlänge beträgt hier in der Regel zwischen fünf und zehn Zentimetern. Dementsprechend angepasst wird auch der Durchmesser des Stahlstabs, aus dem der Triangel hergestellt wird. Er kann zwischen 7 und 16 mm betragen.<br />
Früher war es üblich, den Klang des Triangels dadurch zu beeinflussen, dass auf den unteren Schenkel mehrere Metallringe gereiht wurden, die dem Instrument beim Anschlag nochmals einen völlig anderen Klang verliehen. Diese Technik wird heute allerdings so gut wie nicht mehr eingesetzt.</p>

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		<title>Vihuela</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gitarre & Bass]]></category>
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<p>In den Bereich der historischen Instrumente fällt die aus Spanien stammende Vihuela. Es handelt sich dabei um ein Zuginstrument, welches in 16. Jahrhundert entwickelt wurde und im ausgehenden Mittelalter äußerst beliebt war. Grob zugehörig ist dieses Instrument zur Gruppe der Kastenhalslauten, womit es als einer der Vorgänger der uns bekannten Gitarre angesehen werden kann.<br />
Die Ähnlichkeit zur Gitarre ergibt sich vor allem aus dem ovalen Gehäuse der Vihuela, lediglich die eingezogenen Seitenflanken sowie der sehr flache Boden bilden einen Unterschied. Zudem beinhaltet die Decke des Instrumentes nicht nur ein Schallloch, wie wir es von unserer Gitarre kennen, sondern gleich mehrere, in bestimmten Abständen zueinander angeordnete Schalllöcher. Das Gehäuse wurde grundsätzlich aus Holz hergestellt, dabei kamen jedoch verschiedene Holzarten zum Einsatz. Während man für die Seitenteile und den Boden des Gehäuses meist Ahornholz verwendete, bestand die Decke üblicherweise aus Fichtenholz.<br />
In ihrer klassischen Bauform wies die Vihuela sechs Saitenpaare, also insgesamt 12 Einzelsaiten auf. Auf dem flachen Kopfteil waren entsprechende Wirbel angebracht, mit denen die Seiten gespannt werden konnten. Klassische Vihuelas glichen oft wahren Kunstwerken und waren mit sehr aufwändige Verzierungen, Einlagen und Intarsien versehen. Diese wurden nicht nur in Holz, sondern auch in vielen anderen, teils sehr wertvollen Materialien wie Elfenbein, Edelholz, Perlmutt oder verschiedenen Metallen angefertigt.<br />
Hinsichtlich der Spielweise war die Vihuela äußerst vielseitig. Man konnte die Saiten sowohl mit den Fingern zupfen, als auch mit einem Plektron anspielen. Dieses Plektron wurde meist aus einer Vogelfeder bzw. deren Kiel hergestellt. Einige Spieler nutzten die Vihuela sogar als Streichinstrument, wofür naturgemäß ein zusätzlicher Bogen erforderlich war.<br />
Leider geriet die Vihuela insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert fast ganz in Vergessenheit, heute sind nur noch sehr wenige Originalexemplare in verschiedenen Museen der Welt erhalten.</p>

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		<title>Xylophon</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Wer in der Schule Musikunterricht hatte, dem wird das Xylophon sicherlich nicht ganz unbekannt vorkommen. Es zählt zu den beliebtesten Instrumenten, die als pädagogisch wertvoll eingestuft und daher sehr oft an Schulen sowie in Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen verwendet werden.<br />
Grundsätzlich zählt man das Xylophon zur Gruppe der Idiophone. Charakteristisch für dieses Instrument ist, dass die einzelnen Holzstäbe mit einem ebenfalls aus Holz bestehenden Schlägel angeschlagen werden. Der Schlägel weist dabei eine löffelähnliche Form auf. Durch diese Spieltechnik zählt man das Xylophon auch zur Familie der Stabspiele.<br />
Ihren Ursprung hat diese Gruppe von Instrumenten im afrikanischen und asiatischen Raum, jedoch war das Xylophon auch schon im ausgehenden Mittelalter in Deutschland und ganz Mitteleuropa bekannt. Übrigens existiert ein Instrument, das eine ganz ähnliche Bauform wie das Xylophon aufweist, bei dem die einzelnen Stäbe jedoch aus Metall bestehen. Folgerichtig bezeichnet man dieses Instrument auch als Metallophon.<br />
Kommen wir nun zum Aufbau und zur Spielweise des Instruments. Der Aufbau eines Xylophons gestaltet sich relativ einfach. Es besteht aus einem Gehäuse, auf dem eine ganze Reihe verschiedener Hartholzstäbe in unterschiedlicher Länge aufgebracht ist. Je nach Fertigungsqualität und Preislage des Instruments sind die Holzstäbe aus günstigem Palisanderholz oder auch aus wesentlich teurerem Edelholz (z. B. Teak) hergestellt. Der Spieler schlägt die Holzstäbe mit seinem speziellen dafür vorgesehenen Schlägel nun in der gewünschten Reihenfolge an und erzeugt somit eine Melodie. Die Tonlänge kann damit variiert werden, wie schnell beziehungsweise langsam die Holzstäbe angeschlagen werden. Durch sehr schnelles, wirbelartiges Schlagen kann auch der Effekt eines langanhaltenden Dauertones erzeugt werden.<br />
In seinem Klang ist ein Xylophon ganz speziell. Es klingt hell, trocken und immer etwas klappernd. In Deutschland erhielt es im ausgehenden Mittelalter aufgrund dieses charakteristischen Klangbildes auch den Beinamen „Hölzernes Gelächter“. Oft brachte man den Klang eines Xylophons auch mit übersinnlichen beziehungsweise gespenstischen Vorgängen in Verbindung.</p>

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		<title>Zither</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:11:00 +0000</pubDate>
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<p>Insbesondere für die jungen Menschen in Deutschland und Europa dürfte die Zither heute kaum noch ein Begriff sein. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Instrument, das insbesondere Bereich der Volksmusik zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde sie ursprünglich in den mitteleuropäischen Alpenländern, mittlerweile ist sie jedoch weit über deren Grenzen bekannt.<br />
Geht man noch etwas weiter in der Zeitgeschichte zurück, so wird man Zither-ähnliche Instrumente bereits im antiken Griechenland finden. Insbesondere das so genannte Monochord wird heute oft als Vorläufer der uns bekannten Zither bezeichnet. Auch im Mittelalter entwickelte man Instrumente, die die gleiche grundsätzliche Bauweise aufwiesen. So gelten beispielsweise Scheitholt und Psalterium unter Experten ebenfalls als Vorläufer der heute bekannten Zither. Auch im asiatischen Raum sowie in einzelnen Ländern Skandinaviens und des Baltikums findet man alte Instrumente, die der Zither erstaunlich nahe kommen.<br />
Kommen wir zur Bau- und Spielweise der Zither: Die Grundform des Instruments besteht aus einem nahezu rechteckigen, flachen Holzkasten, der mit einer gewissen Anzahl an Saiten bespannt ist. Diese Anzahl kann bei klassischen Zithern zwischen 27 und 37 variieren. Etwa in der Mitte des Gehäuses befindet sich unter den Saiten ein Schallloch. Die Saiten sind darüber hinaus mit chromatischen Bünden unterteilt.<br />
Im Laufe der Jahre haben sich viele unterschiedliche Bauformen einer Zither herausgebildet. Klassisch ist heute die so genannte Konzertzither, welche im deutschsprachigen Raum überwiegend zum Einsatz kommt. Insbesondere aus vergangenen Zeiten sind jedoch auch Zithern in Salzburger sowie Mittenwalder Form bekannt. Diese unterscheiden sich vor allem in der Ausformung des Gehäuses von der uns bekannten, modernen Zither.<br />
Beim Spielen mit der Zither unterscheidet man zwischen den Melodiesaiten und den Freisaiten. Letztere werden oft auch als Begleitsaiten bezeichnet. Die Melodieseiten spielt man zumeist mit einem Plektron, während die freien Seiten ohne Hilfe mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden.</p>

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		<title>Mundbogen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Zu den ältesten Instrumenten der Welt gehört der so genannte Mundbogen. Überlieferungen zufolge gab es ihn bereits vor über 15.000 Jahren auf der Erde, er wurde beispielsweise in zahlreichen Höhlenzeichnungen verewigt und somit bis in die heutige Zeit dokumentiert. Die Ursprünge dieses einfachen Instruments ordnen<br />
Experten nach Frankreich ein, aufgrund der einfachen Herstellungsweise verbreitete sich das Instrument jedoch schnell über viele verschiedene Länder und Kontinente.<br />
Grundsätzlich zählt der Mundbogen zu den Seiteninstrumenten, und hier wiederum in die Gruppe der Musikbögen. In seiner einfachsten Ausführung besteht er aus einem gebogenen Holzstab, der mit einer Saite bespannt ist. Immer wieder wurden dabei auch Modelle mit mehreren Seiten entwickelt, die traditionelle Variante verfügt jedoch nur über die eine Seite. Äußerlich ähnelt der Mundbogen damit dem Bogen, der seit jeher als Waffe in Verbindung mit einem Pfeil verwendet wird. In der Vergangenheit gab es auch immer wieder Kombinationen aus Instrument und Waffe.<br />
Wie wird der Mundbogen nun gespielt?<br />
Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei einem Mundbogen um eine besondere Ausführung eines Musikbogens, bei der der Mund als Resonanzkörper für das Instrument dient. Gespielt wird dieses, indem die Saite an einer bestimmten Stelle mit dem Mund gehalten  und dann einer anderen Stelle gleichzeitig mit den Fingern geklopft wird. Manche Spieler schlagen sie auch mit einem Stock oder Plektrum an.<br />
Der Mundraum des Spielers dient also als Resonanzkörper und verstärkt den durch das Schwingen der Saite erzeugten Schall. Durch die Bewegung des Mundes und die damit verbundene Verformung von Mund und Wangen kann der Grundton des Instrumentes in begrenztem Rahmen variiert werden.<br />
Grundsätzlich ist der Mundbogen ein äußerst schwer zu spielendes Instrument, bei dem das Geschick des Spielers fast allein über Wohlklang oder Missklang entscheidet. Heute ist er in die Riege der historischen Instrumente einzuordnen und wird in der Gegenwart fast nicht mehr verwendet.</p>

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		<title>Mandoline</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:47:50 +0000</pubDate>
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<p>Die Mandoline ist als durch Zupfen gespieltes Saiteninstrument in die Familie der Lauten einzuordnen. Ihre Entwicklung geht zurück bis ins Mittelalter, insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert war die Mandoline eines der bevorzugten Instrumente in Orchestern. Später, insbesondere in den Anfängen des 20. Jahrhunderts, hielt sie Einzug in die Volksmusik, wodurch sich auch reine Mandolinenorchester bildeten.<br />
Doch nicht nur in Deutschland genießt die Mandoline seit Jahrhunderten große Verbreitung, sie etablierte sich auch in der Neuen Welt, besonders im Bereich der Bluegrass-Musik. Hier stellte die Mandoline erstmals unter Beweis, dass sie nicht nur als begleitendes Rhythmusinstrument dienen kann, sondern durchaus auch als Soloinstrument eine gute Figur abgibt. Es folge ein wahrer Popularitätsschub, der etliche Jahre anhalten sollte.<br />
Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der Mandoline in Deutschland jedoch wieder etwas ab, trotzdem entwickelte sie sich auch weiterhin zum Markenzeichen einiger bedeutender Künstler. Hierzulande ist dabei vor allem der rheinische Karneval zu erwähnen, bei dem Hans Süper einen Teil des sehr bekannten Colonia Duetts bildete. Er trat nie ohne seine Mandoline auf, die er auch liebevoll „Flitsch“ nannte.<br />
In der internationalen Musikszene erfuhr die Mandoline insbesondere in den siebziger Jahren eine Art Renaissance, und wird seit dem in zahlreichen Stücken der Pop- und Rockmusik verwendet. Der Vorreiter in diesem Bereich ist Mike Oldfield mit seinem Jahrhundertwerk Tubular Bells, in dem die Mandoline einen bedeutenderen Part übernimmt. Aber auch modernere Künstler wie die Band R.E.M. verwenden die Mandoline immer wieder in ihren Stücken und tragen so zu deren Erhalt bei.<br />
Inzwischen wird in der Musikszene auch immer wieder eine elektronische Mandoline als begleitendes Instrument eingesetzt, jedoch meist nur in Stücken, in denen ein recht verzerrter Klang notwendig ist. Vom Klangbild her kann man daher eine elektronische Mandoline kaum mit einer originalen, mechanischen Mandoline vergleichen.</p>

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		<title>Laute</title>
		<link>http://www.musikerdeal.de/laute/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Die so genannte Laute ist im eigentlichen Sinne kein separates Instrument, sondern beschreibt eine ganze Gruppe verschiedener Saiteninstrumente. Ähnlich wie eine Gitarre bestehen Lauten grundsätzlich aus einem Gehäuse sowie einem sich daran anschließenden Instrumentenhals.<br />
Wer meint, der Name Laute hätte etwas mit dem Tonumfang beziehungsweise der Lautstärke des Instrumentes zu tun, der irrt sich. Der Name Laute stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum, wo er mit „Holz“ übersetzt werden kann. Die Bezeichnung entstand schließlich daraus, dass zu früheren Zeiten sowohl das Gehäuse sowie auch das Plektrum, mit dem die Saiten gespielt wurden, aus Holz hergestellt waren.<br />
Lauten gehören zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt, Überlieferungen zufolge gab es sie schon in der Zeit um 1800 v. Chr. Wie bereits erwähnt, stammt die Urform der Laute aus dem arabischen Raum, aber auch in Asien entwickelte man bereits sehr früh lautenähnliche Instrumente. Schon früh unterschied man dabei zwischen Kurzhals- und Langhalslauten &#8211; ein Unterscheidungskriterium, das auch heute noch für diese Instrumente gilt.<br />
Ihre größte Beliebtheit konnte die Laute im ausgehenden Mittelalter feiern, insbesondere in der Zeit der Renaissance wurde sie auch „Königin der Instrumente“ genannt. Viele klassische Musikstücke, die vorwiegend von diesem Instrument bestimmt sind, wurden zu dieser Zeit komponiert. Ihre Beliebtheit konnte die Laute bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfolgreich verteidigen, zu dieser Zeit kamen jedoch zahlreiche andere Saiten- und Tasteninstrumente in Mode, welche sie schließlich doch verdrängten.<br />
Die klassische Laute weist ein Gehäuse in Birnenform auf, welches mit einer dünnen Deckschicht, die meist aus Fichtenholz besteht, geschlossen ist. Darüber spannen sich die Saiten, die in so genannte Chöre eingeteilt sind. Ein Chor besteht dabei normalerweise aus einem Saitenpaar, lediglich der erste Chor besteht meist nur aus einer Saite. Die Saiten selbst bestanden ursprünglich aus Tierdärmen, später führte man auch Saiten aus Messing, Stahl oder andere Metallen ein. Moderne Lauten können auch mit Kunststoffsaiten besetzt sein.</p>

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		<title>Konzertina</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:42:44 +0000</pubDate>
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<p>Waren Sie schon einmal im Zirkus und haben sich das typische Instrument des Clowns angesehen? Dabei handelt es sich um ein kleines Handzuginstrument, das zunächst einem Akkordeon zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Gehäuse kann vier, sechs oder acht Ecken haben und ist insgesamt etwas kleiner als das eines herkömmlichen Akkordeons.<br />
Diese Gruppe von Instrumenten nennt man in der Fachsprache Konzertinas. Entwickelt wurde ein solches Instrument erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts auf Basis des Symphoniums. Im Jahr 1844 ließ sich der Brite Charles Wheatstone die erste gleichtönige Konzertina patentieren. Die Instrumente zeichnen sich dadurch aus, dass die durchgängige Tonfolge auf beide Seiten verteilt ist. Die Tasten sind so angeordnet, dass sich die Konzertina hervorragend als klavierbegleitendes Melodieinstrument eignet.<br />
Charles Wheatstone war es auch, der sich stetig mit der Weiterentwicklung der Konzertina beschäftigte und beispielsweise verschiedene Legierungen für die Stimmzungen ausprobierte. Mit den Jahren etablierte sich die Konzertina als Unterhaltungsinstrument für die gehobene Bevölkerungsschicht, insbesondere in England fand sie großen Anklang und wurde zu dieser Zeit in nahezu jeder Musikaufführung eingesetzt.<br />
Das Besondere an der Konzertina ist, dass sich nach diesen anfänglichen Versuchen mit dem Instrument kaum etwas an der klassischen Bauform geändert hat. Noch heute werden die Instrumente von Unternehmen mit langer Tradition in handwerklicher Spitzenqualität gefertigt. Dies schlägt sich auch auf die Preise für gebrauchte Konzertinas nieder, welche meist in höheren Regionen angesiedelt sind.<br />
Die im Bereich des Zirkus eingesetzten Konzertinas sind heute jedoch meist billige Reproduktionen antiker Originale, die beispielsweise in Fernost hergestellt werden. Von ihnen darf man keinesfalls das Klangbild einer originalen Konzertina erwarten.</p>

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		<title>Hackbrett</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 12:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drums & Perkussion]]></category>
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<p>Das Hackbrett kann man grundsätzlich sowohl zu den Seiteninstrumenten als auch zu den Schlaginstrumenten zählen. Zwar verfügt es über die klassischen Saiten, diese werden jedoch mit kleinen Schlägeln angeschlagen und damit die Töne erzeugt. Da es nach einigen überlieferten Spielweisen jedoch auch üblich ist, die Seiten mit den Fingern zu zupfen, ordnen wir es hier in die Kategorie der Saiteninstrumente ein.<br />
Hinsichtlich der Herkunft des Hackbretts sind sich selbst Experten bis heute nicht einig. Ursprünglich bestand die These, dass das Instrument im Nahen Osten auf Basis des Psalteriums entwickelt wurde, neuere Forschungen gehen allerdings davon aus, dass es aus Mitteleuropa stammt. Auch das Alter des Hackbretts kann allenfalls grob geschätzt werden, seine Einführung ist in die Zeit des Mittelalters, genauer gesagt in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, einzuordnen.<br />
Im 15. Jahrhundert schließlich entwickelte man zahlreiche unterschiedliche Varianten des Hackbretts, die weltweit unter verschiedenen Namen bekannt wurden. Die einfachste Ausführung verfügte lediglich über eine Seite, später wurden aber auch Variationen mit bis zu vier Saiten entwickelt. Zu dieser Zeit bezeichnete man das Hackbrett üblicherweise als „Dulce Melos“. Gleichzeitig wurde auch die Spieltechnik des Instruments mehrmals variiert, bis man schlussendlich dazu überging, die Saiten mit einem Schlägel anzuspielen.<br />
Besonders in Frankreich stieß das Instrument auf großes Interesse, es bekam dort sogar einen eigenen Namen, der sich allerdings aus der bereits erwähnten Bezeichnung „Dulce Melos“ ableitete. Der Name lautet Doulcemèr. Noch heute kommt das Hackbrett in der französischen Volksmusik, vorwiegend in ländlichen Regionen, oftmals zum Einsatz. Auch im angelsächsischen Raum hat es sich über die Jahrhunderte unter dem Namen „Hammered Dulcimer“ etabliert und wird noch heute eingesetzt.<br />
Das klassische, heute im Handel erhältliche Hackbrett weist eine Trapezform auf. Auf der Oberseite ist das Gehäuse mit zwei Stegen versehen, über die die Metallsaiten laufen. Zum Stimmen des Instrumentes ist jede Seite mit einem Stimmenwirbel versehen. Die Klangfarbe lässt sich jedoch nicht nur durch das Spannen der Saiten verändern, sondern auch durch die Auswahl der verschiedenen Schlägel.</p>

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