Bongos
Bongos sind Felltrommeln, welchen wahlweise mit den Fingern oder mit den Händen gespielt werden. Sie werden meistens in einer zweier Kombination aus einer kleiner Trommel, der Macho, und einer größeren Trommel, der Hemra, gespielt. Den Spieler nennt man Bongocero.
Das Instrument stammt aus dem 17. Jahrhundert und findet seinen Ursprung in Kuba. Während des Aufstandes gegen die französische Kolonie flüchteten viele Schwarze von Haiti nach Kuba und brachten ihre kulturellen Bräuche wie Musik und Tanz mit. Für das Musizieren verwendeten sie unter anderem Bongos.
Aufbau des Instruments
Der Aufbau der Bongos ist relativ simpel. Bongos bestehen aus zwei kleinen, ungleichen Trommeln, welche mit Haut bespannt werden. Um sie miteinander zu fixieren, verbindet man sie mit einer Metallbefestigung. Industriell hergestellte Bongos werden mit Fiberglas bespannt. Die Durchmesser der Trommeln variieren zwischen 16 und 19 Zentimeter.
Spielweise der Bongos
Um auf den Bongos einen Ton zu erzeugen, schlägt man mit den Fingern oder mit der Handfläche auf das bespannte Fell oder auf den Rand. Den Ton kann man entweder ausklingen lassen oder mit der Hand dämpfen, um mehr Rhythmus zu bekommen. Eine alternative Spielweise ist das Verwenden von Schlagzeugstöcken. Die kleine Trommel erzeugt einen höheren Ton als die größere. Das kleiner Bongo ist vom Ton g bis d stimmbar während die große Trommel im tieferen Bereich von den Tönen a bis e gestimmt wird.
Das Instrument wir vor allem in den südamerikanischen Ländern eingesetzt. Vorwiegen in der Salsa-Musik. Zusammen mit der Conga können geübte Spieler einen mitreißenden Rhythmus aus den Instrumenten holen.
